Archiv der Kategorie 'Dokumentation'

Antwort des MUW-Rektors auf Erklärungen von Prof. Horst Kern, Mitglied des Wissenschaftsrats

Auf der Homepage des Österreichischen Wissenschaftsrats (der ÖWR ist eine Bundeseinrichtung gemäß §119 Universitätsgesetz mit Beratungsfunktion des Ministeriums, des Parlaments und der Universitäten) findet sich der „Onkologiebericht des Österreichischen Wissenschaftsrats“.

Dieser hat mannigfaltige Reaktionen von MUW-Wissenschaftern hervorgerufen. Wir bringen hier die Antwort des MUW-Rektors, Prof. Schütz (laut OTS-Pressemeldung) auf die Aussage eines Mitglieds des ÖWR im Standard.

MUW

    Es ist zu bedauern, dass Herr Kern, den ich persönlich sehr schätze, sich für derartige Halbwahrheiten hergibt. So habe er noch nie erlebt, „dass man die Gutachter menschlich und wissenschaftlich diskreditiert“. Herr Professor Kern, die MUW hat damit nicht begonnen! Denn auch mir ist es in meiner fast dreißigjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit (wo ich daran gewohnt und geschult wurde, begutachtet zu werden) noch nie passiert, dass

(i) Gutachter Begutachtete dermaßen diskreditieren und falsche Behauptungen en masse aufstellen, wie es im Bericht (ganz zu schweigen im Erstbericht) des Wissenschaftsrats der Fall ist,
(ii) dass man den Begutachteten dann keine rechtzeitige Möglichkeit einer Stellungnahme einräumt, und
(iii) wenn es die Stellungnahme schließlich gibt, man glaubt, sie unter Verschluss halten zu müssen.

Zur Aussage Herr Kerns, die Med-Uni habe selbst Mängel zugegeben:

(i) er wird uns doch nicht die Vermessenheit zutrauen, wir schätzten uns als fehlerlos ein, und
(ii) es ist höchst untergriffig, aus einer dem Wissenschaftsrat übergebenen Selbstanalyse zu unseren Stärken und
Schwächen (wie sie alle Unternehmen zur eigenen Standortbestimmung laufend vornehmen und die sie in der Regel gar nicht aus der Hand geben!), uns dort angegebene Schwächen als Mangelzustand vorzuwerfen.

bitte hier weiterlesen

Die neue Ausgabe der Betriebsratszeitung ist online

Die neueste Ausgabe der MUW-Betriebsratszeitung „MIT-BESTIMMUNG“  ist im Netz. Sie finden die Printausgabe ab Mitte der nächsten Woche in Ihrem Klinik-Postfach. Viel Interesse beim Lesen wünscht mit kollegialen Grüßen, Ihr Betriebsrat.

MITBESTIMMUNG 2009-2_29-05-09ddd S1klein bNach Anklicken der Abbildung lesen Sie über

  • Habilkriterien NEU,
  • Urlaub und Freizeitausgleich im AKH,
  • Presseaussendung der Betriebsräte der Med-Unis zum dringenden ärztlichen Personalbedarf,
  • (Begünstigte) behinderte Beschäftigte,
  • MUW-Karrieremodelle im Entwurf und
  • Senatswahlen

Uni-Gesetz-Novelle akutissime

Bitte beachten Sie die Einträge zur gegenwärtig stattfindenden heftigen Diskussion über den Gehalt (oder auch fehlenden Gehalt) des ministerialen Uni-Gesetz-Novellen-Entwurfs:

http://ug02.wordpress.com/

Die rezenten Artikel dazu sind auch hier im rechten Side-Bar oberhalb des Kalenders aufgelistet.

Burnout-Information mit Vortragsfolien vom 18.10.2008

„Bournout und Prävention“

Veranstalter:
Betriebsrat f.d. Wiss. MUW-Personal und Wr. Ärztekammer (Angestellten-Kurie u. Universitätsreferat) Henriette Walter, K. Heimberger, Th. Szekeres, W. Lalouschek 

Vorträge:

  1. Henriette  Walter: Vom Abbau des Engagements bis zum Burnout
    (PPT-File, 180KB)
  2. Gabriele Kypta: Entwicklung der Burnout-Krise 
    (PDF-File, 580KB)
  3. Lukas Stärker: Arbeitszeit, Arbeitszufriedenheit und
    Arbeitsbelastung bei SpitalsärztInnen 2003 u. 2006
     
    (PDF-File, 63KB)
  4. Renate Czeskleba: ÖGB-Burnout-Umfrage 2008
    (PPT-File, 950KB)
  5. Wolfgang Lalouschek: Intensivstation und Burnout (ongoing project) 
  6. Wolfgang Lalouschek: Burnout-Prävention / Ins Burnout und zurück 
    (PPT-File, 540KB)

Alle Artikel zum Thema: „Arbeitszeiten“

————————————
Die Österr. Vereinigung für Supervision hat eine „Burnout-Uhr“ mit Warnhinweisen auf Burnout entwickelt. Dort helfen sechs Fragen, erste Anzeichen an sich selbst und anderen zu erkennen. Auch gibt es Lösungsansätze dafür, wie sich stressgeplagte Menschen vor dem „Ausbrennen“ schützen können. Zu bestellen ist die Uhr bei office@oevs.or.at

Abgeltung sämtlicher erbrachter Arbeitsleistungen…

fordert u.a. die Arbeitsgemeinschaft der Ärztinnen und Ärzte im ÖGB (ARGE ÄrztInnen).
In einen Forderungskatalog an die künftige Bundesregierung stellt die „ARGE ÄrztInnen“ auch:

  • die verbesserten Rahmenbedingungen zur Arbeitssituation der angestellten ÄrztInnen, um die Gesundheit und Lebensqualität der Ärzte und Ärztinnen nicht zu gefährden
  • die Postdoc-Situation der auszubildenden ÄrztInnen
  • Pflichtversicherung statt Versicherungspflicht
  • die Sicherung des Gesundheitssystems etc.

 Hier klicken, um den ganzen Forderungskatalog zu lesen.

 

 

 

 

 

 Link auf der ÖGB-Homepage:

http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&n=OEGBZ_Suche.a&
cid=1221302629382

Umfrage-Ergebnisse: Arbeitszeit und Routinebelastung der MUW-ÄrztInnen

Es haben 244 Personen geantwortet, das sind 13,5 % aller Ärztinnen und Ärzte.

Folgende Fragen wurden beantwortet
1.) Welchen Anteil an Ihrer Arbeitszeit macht der klinisch/medizinische Part aus?
2.) Wie hoch ist der Anteil für Lehre?
3.) Wie hoch ist der Anteil für Forschung?
4.) Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie insgesamt (inkl. Journaldienste)?

Ergebnisse
Die Routinetätigkeit  beansprucht über 81 % unserer Arbeitszeit. Das gibt nur 19 % für Forschung und Lehre.
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt 71 Stunden, wobei 40 % der Befragten angeben, mehr als die erlaubte Höchstarbeitszeit von 72 Stunden pro Woche beschäftigt zu sein.

Folgerungen
Diese Resultate untermauern unsere Forderung nach mehr Personal im ärztlichen Bereich. So soll die Routinebelastung für die/den Einzelne(n) reduziert werden, damit
1. die gesetzlichen Arbeitszeitgrenzen eingehalten werden und
2. Zeit zur Verfügung steht, um innerhalb der Dienstzeit wenigstens zu einem Teil unseren Dienstpflichten „Forschung und Lehre“ nachkommen zu können.

Wir werden versuchen, diese Forderungen gemeinsam mit dem Universitätsrat und dem Rektorat an die verantwortlichen Politiker weiterzuleiten und durchzusetzen.

Noch einmal herzlichen Dank für die rege Teilnahme an unserer Umfrage.
Thomas Szekeres und Ingwald Strasser, für den Betriebsrat

Rektoren-, Presse- und Ministerstimmen zum UG-Alternativentwurf

Rektoren-Chef sieht in SP-Entwurf „absurden Zynismus

Christoph Badelt könne das „nicht mehr ernst nehmen“ – Das Papier sei eher unter „Wahlkampfaspekten“ verfasst worden.

(DerStandard vom 1. Juli 2008, Link zum Artikel im Online-Standard)

Die Zeitung DiePresse.com … findet sich vom Alternativ-Entwurf der SPÖ überrascht
und beschränkt sich vorläufig auf den Bericht von der Präsentation des Gegenentwurfs, ohne ihn vorerst weiter zu kommentieren. (Das Blatt sucht noch nach der eigenen Meinung.)

Minister Hahn selbst verweist derweilen auf den Dienstweg der Einreichung für Stellungnahmen:
christine.perle@bmwf.gv.at
begutachtungsverfahren@parlament.gv.at

und will vom Broukal-Entwurf nichts wissen.

Der Online-Standard hat im übrigen ein eigenes Dossier „Unireform“ eröffnet und stellt dort die Frage

Forum: Was halten Sie von der UG-Reform?
Wie stehen Sie zu den geplanten Änderungen im Uni-Gesetz? Posten Sie ihre Meinung

weiterlesen ‘Rektoren-, Presse- und Ministerstimmen zum UG-Alternativentwurf’

Antwort des Uni-LehrerInnenverbands (ULV) an Uni-Professorenverband (UPV)

Gegen Sonderrechte: Hervorragend!

Auch wir (Anmerk.: der ULV) sind gegen Sonderrechte einzelner Interessensvertretungen – insbesondere der sehr kleinen Männerseilschaftstruppe UPV. Auch wir sind für die Abschaffung des im UG02 hinein lamentierten und damit festzementierten Kurienmodells à la hier die Professoren (nach Aussagen Höllingers ein unglücklicher Kompromiss, um die Kurienprofessoren sui generis für das Gesetz zu gewinnen) und dort die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen.

Also: Sonderrechte abschaffen und nur eine Gruppe von wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen schaffen (=Faculty)! Die dann auch als geeinte Gruppe im Senat vertreten ist. Offensichtlich reitet aber die Politik die Angst vor der Demokratie, die die beste Form der Mitbestimmung ist, da sie das Schlimmste verhindern hilft.

Christian Cenker, (ULV)

Ganzen Artikel lesen …

Mitbestimmungsmöglichkeit der Uni-Betriebsräte für Professorenverband (UPV) nur in Ansätzen ein Anliegen

Offener Brief des Uni-ProfessorInnenverbands an Minister Hahn
(OTS-Text)

Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Johannes Hahn,
vor wenigen Jahren wurde ein neues Universitätsgesetz umgesetzt, welches von Experten des Auslandes als zukunftsweisend interpretiert wurde und für andere Gesetzesinitiativen beispielgebend war. Es ist deswegen befremdlich, mit welch großer Emotionalität Sonderrechte diverser Interessensgruppen in die Novelle des Universitätsgesetzes eingefordert werden. Unserem Verständnis nach sollten nur Adaptierungen vorgenommen werden, welche die Erreichung der universitären Ziele und Leistungen erleichtern sollen, jedoch nicht die Grundgedanken des Gesetzes ändern.

weiterlesen ‘Mitbestimmungsmöglichkeit der Uni-Betriebsräte für Professorenverband (UPV) nur in Ansätzen ein Anliegen’

Ende der Solidarität im Gesundheitssystem

Video, hier anklicken: Talk of Town

Wenn die gegenwärtig geplante „Gesundheits“-Reform realisiert wird, zahlt nicht mehr die Krankenkasse für die beste medizinische Therapie, sondern der Patient – vorausgesetzt, er kann sie sich leisten.

Das ist das Ende des solidarischen Prinzips des Gesundheitssystems.

Werden Sie sich Ihre Gesundheit dann noch leisten können?

Warum unsere Politiker aus den gravierenden Fehlern des US-amerikanischen Gesundheitssystems nicht lernen, ist nicht nachvollziehbar.

BILDER UND TRANSPARENTE VON DER ÄRZTEDEMO am 3.6.2008:

Weitere Bilder …

Opposition zur „Gesundheitsreform“

Die faire Weitergabe medizinischen Forschritts an alle und die Kosten einer zunehmend alternden Gesellschaft sind so jedenfalls nicht finanzierbar.

Die Reform schreibe alle bisherigen Mängel und Lücken im Leistungsangebot fort, und dass das ganze Krankenanstaltenwesen überhaupt ausgeklammert wird, ist blamabel und „ein veritabler Schildbürgerstreich“ so Kurt Grünewald, Gesundheits- und Wissenschaftssprecher der Grünen.

weiterlesen ‘Opposition zur „Gesundheitsreform“’

Was die Universitäten am dringendsten brauchen – außer mehr Geld

Pressekonferenz des UniversitätslehrerInnenverbandes vom 31.Mai 2008;
hier dievollständige Pressemappe

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Reaktion auf Fehleinschätzung der VP-Wissenschaftssprecherin Brinek

Sehr geehrte Frau Dr. Brinek!

Im Zuge der Debatte um die Novellierung des Universitätsgesetzes haben Sie die Meinung vertreten, dass die Agenden der Betriebsräte durch den Senat wahrgenommen würden.

Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass Ihnen unbekannt ist, dass der Senat kein Organ der Arbeitnehmervertretung ist. Der Senat hat keinesfalls Aufgaben eines Betriebsrates. Es kann Ihnen nicht entgangen sein, dass an allen Universitäten Betriebsräte gesetzeskonform gewählt und eingesetzt wurden.
Dass Sie, als eine Funktionärin des ÖAAB, in Angelegenheiten der Arbeitnehmervertretung so unangemessen argumentieren, ist unverständlich.

Ich ersuche Sie, sich dafür einzusetzen, dass die Entwicklung der Rechte der Arbeitnehmervetretung, also der Betriebsräte, an den Universitäten Schritt hält mit der Entwicklung der Rahmenbedingungen für ein zeitgemäßes Universitätsmanagement (z.B. Agenden des Senates).

Mit freundlichen Grüßen

Prof. MMag. Susanne Mann
Universität für angewandte Kunst Wien

weiterlesen ‘Reaktion auf Fehleinschätzung der VP-Wissenschaftssprecherin Brinek’

UNI-Kollektivvertrag nach 5 Jahren Verhandlung wieder vom Tisch?

aus einem email:

ich möchte sie darüber informieren, dass im gestrigen wissenschaftsausschuss der von den grünen eingebrachte antrag auf umsetzung und finanzierung des kollektivvertrages von den regierungsparteien vertagt wurde.

mit herzlichen grüßen, christina heintel

weiterlesen ‘UNI-Kollektivvertrag nach 5 Jahren Verhandlung wieder vom Tisch?’

Wissenschaftsrat gegen Mitbestimmung des Uni-Mittelbaus

Obwohl der Österr. Wissenschaftsrat die Management-Situation an den Med Unis kennt, will er keine Richtungsänderung in der UG-Novelle zu mehr Demokratie in den Uni-Senaten empfehlen:

Der Wissenschaftsrat hat im Vorfeld der Überlegungen zur Novellierung des UG 2002 mehrere Empfehlungen ausgesprochen, die jetzt zur Eröffnung der Novellierungsdebatte vorgelegt werden.

Maßgebend für diese Empfehlungen (Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002 (Juni 2007); Eckpunkte zur Novellierung des UG 2002 (November 2007); Empfehlung zur Erweiterung der Mitverantwortung an österreichischen Universitäten (Februar 2008); Empfehlung zur Einführung von Zulassungsregelungen in den Master- und Doktoratsstudien (Februar 2008)) war die sowohl wissenschaftspolitisch als auch bildungspolitisch begründete Überzeugung, dass durch eine Novellierung der Geist des UG 2002, d.h. dessen wesentliche Reformsubstanz, nicht angetastet werden dürfe und es lediglich um eine Korrektur offenkundig gewordener kleinerer Mängel gehen kann.

Ganzen Beitrag lesen …

HAHN hält nichts von MITBESTIMMUNG

Einen „klaren Bruch des Koalitionsabkommens“ ortet SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal in der Ablehnung eines Stimmrechts für Betriebsräte im Uni-Rat durch Hahn.

Im Regierungsprogramm sei als Schwerpunkt der „Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002″ u.a. auch „Mitbestimmung (z.B. Betriebsräte im Universitätsrat)“ genannt, so Broukal in einer Aussendung. Die ÖVP habe dazu aber noch keinen einzigen Vorschlag gemacht – ein reines Teilnahmerecht für Vertreter des Betriebsrats gebe es schon jetzt.

Die SPÖ werde jedenfalls darauf bestehen, dass es „zu der im Koalitionsabkommen vereinbarten Weiterentwicklung der Mitbestimmung kommt“, so Broukal. „Das ist so, als ob man versucht, der ÖVP die Agrarsubventionen auszureden.“

BM HahnNovelle in „Endredaktion“

Laut Hahn befindet sich die UG-Novelle derzeit in der „Endredaktion“ und soll Ende Mai/Anfang Juni in Begutachtung gehen, die bis Mitte Juli dauert. Im September soll es dann eine Regierungsvorlage geben. APA/red/derStandard.at, 26. Mai 2008

br

Parlament. Anfrage: „Was verdient ein Uni-Rat?“

Hier die Antwort von UHBM Hahn:

Gemäß § 21 Abs. 11 Universitätsgesetz 2002 erhalten die Mitglieder des Universitätsrats für ihre Tätigkeit eine Vergütung, die vom Universitätsrat festzusetzen ist. Mangels weiterer gesetzlicher Vorgaben kann die Vergütung daher von den Universitätsräten individuell gestaltet werden.
BM Hahn

Medizinische Universität Wien, bisher:
Beschluss des Universitätsrates, dass die gesamte Vergütung für den fünfköpfigen Universitätsrat jene Summe betragen soll, die zum damaligen Zeitpunkt der Rektor als Fixbezug (exkl. Prämien) erhielt. Das waren im April 2003
€ 140.000,– mit jährlicher Anpassung nach dem Verbraucherpreisindex.
Aufteilungsschlüssel:
Vorsitzender: 35,71 %
stv.Vorsitzender: 21,42 %
Mitglied: 14,28 %.

Medizinische Universität Graz:

Die Vergütung orientiert sich an der Vergütung der vom Land Steiermark beschickten Aufsichtsräte:
Vorsitzender: € 610,– monatlich,
weiteres Mitglied: € 410,– monatlich

Medizinische Universität Innsbruck:

Monatliche Fixbezüge (12x im Jahr):
Vorsitzender: € 2.000,–
stv. Vorsitzender: € 1.500,–
Mitglied: € 1.000,–
Sitzungsgeld für jeden angefangenen Tag:
pro Mitglied € 300,–
Ersatz der Barauslagen

„Die Aufregung besteht völlig zu Recht“: Broukal und Grünewald antworten dem Betriebsrat

Nationalrat Broukal:

Die Aufregung (bezüglich LEGITIMITÄT DER KONSTITUIERUNG DES MED. UNI-RATS, Anm.d.Red.) besteht völlig zu Recht. [...] wenn ich richtig informiert bin, hat zu der Sitzung das Rektorat eingeladen, den Vorsitz führte Herr Dr. Strohmayer. Man sollte glauben, dass beiden § 21 Abs. 15 UG 2002 bekannt ist:

„Die Vorsitzenden der Betriebsräte sind zu allen Sitzungen des Universitätsrats einzuladen“

Dieser Satz lässt keinerlei einschränkende Interpretation zu, er schließt weder „konstituierende“ noch andere, „spezielle“ Arten von Sitzungen aus.
Für Kollegin Brinek, Kurt Grünewald und mich bleibt da wenig zu tun. Der Satz im Gesetz ist glasklar, einen Zusatz im Sinne von: …sind zu allen, aber wirklich allen Sitzungen einzuladen…, ist ja kaum möglich.
Das Stimmrecht der Betriebsräte im Unirat war eine Forderung der SPÖ in den Verhandlungen zur Reform des UG. Sie ist im Regierungsabkommen enthalten.“

Nationalrat Grünewald:

„… bei der Uni Enquete womöglich noch Härteres zu hören bekommen: von einer Hochschullehrerkurie ist nicht mehr die Rede. [...] Alles schaut nach Schwächung des Senates und weiterer Stärkung der Uni-Räte aus.

Von einer Redemokratisierung und Aufwertung des Mittelbaus ist derzeit nichts zu sehen. Eine Mitschrift eines Faulhammer Vortrages spricht nur mehr von Schärfung des Textes vom UG und bestreitet die Notwendigkeit einer wirklichen Novelle.
Wenn diese Chance vertan wird, schaut es düster für die Uni aus.

Kollision von Bundesminister Hahn mit dem UG 2002

Auch Terminkollisionen können Gesetzesunfälle verursachen

Wie ernst nimmt Herr Bundesminister Hahn eigentlich die Novellierung des Universitätsgesetzes 2002, wenn er gleichzeitig mit der Parlamentarischen Enquete zu diesem Thema, am 11. April 08 knappe 200 Kilometer weiter in Linz zu einem „persönlichen“ Gespräch an der Kepler Universität einlädt!??

U.a. versäumt er so den Vortrag des Vertreters der Hochschullehrer bei der Enquete.

Seine Geringschätzung der Teilnehmer an der Parlamentarischen Enquete und der vom UG Betroffenen kann kaum nachdrücklicher gezeigt werden.

Der Zerrissene (Herunterladen der Einladung; PDF)

Betriebsrat fordert gesetzeskonforme Konstituierung des Universitätsrates

Magnifizenz,
sehr geehrte Universitätsräte,

Ich erlaube mir, Ihnen beiliegend einen Brief an den Bundesminister, sowie eine Mitteilung an die Wissenschaftssprecher zu übermitteln.

Mit grossem Bedauern haben wir auch in der Vergangenheit festgestellt, dass die Vorsitzenden der Betriebsräte nicht in sämtliche Sitzungen des Universitätsrates eingebunden waren. Auch für die konstitutierende Sitzung des Rates erfolgte keine Einladung an den Betriebsrat.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Szekeres

Lesen Sie hier den Betriebsrats-Brief an die Wissenschaftssprecher im Nationalrat und an Minister Hahn:
weiterlesen ‘Betriebsrat fordert gesetzeskonforme Konstituierung des Universitätsrates’

MEDIENSTIMMEN zur KA-AZG-Novelle

Printmedien, Ö1 und Puls4 bringen Meinungen und Stellungnahmen:

– ZUM ANSEHEN UND HÖREN, VIDEO, TALK OF TOWN (leider nur mehr Ö1 zum Lesen verfügbar – s.u.):

 

 Patientenbetreuung, Forschung und Lehre in 72 und mehr Stunden pro Woche

 

 

– Ö1 ZUM LESEN anklicken: 

Betriebsrat (MUW) und Gewerkschaft (GÖD) im Ö1-Radio-Interview

Spitalsärzte sollen bald weniger arbeiten
Wien, 04. April 2008
Die horrenden Dienstzeiten von Krankenhausärzten sollen verringert werden – die Vorbereitung des Gesetzes schreitet voran.

… schreibt etwa die Tageszeitung Österreich
Und weiter:

weiterlesen ‘MEDIENSTIMMEN zur KA-AZG-Novelle’

KA-AZG-Novelle soll Arbeitszeiten kürzen

Vom Rundfunk moderiert klingt die KA-AZG-Novellierung so:

Arbeitsminister Bartenstein kündigt „strenge Kontrollen der Arbeitszeit“ an.

Und so schwirrt die Nachricht durch den Äther von Ö1:

Neues Gesetz soll kürzere Dienste bringen
Spitalsärzte, die zu lange – bis zu 100 Stunden pro Woche – arbeiten, sind in Österreich keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Das soll sich jetzt ändern. ÖVP-Arbeitsminister Bartenstein schickt dazu heute eine Gesetzes-Änderung in Begutachtung.

Die Beiträge:

Stellungnahme des Rektors zum Leserbrief

Wir geben hier zur Dokumentation die Stellungnahme des Rektors Wolfgang Schütz zum Leserbrief in der Krone wieder:

„Wir ziehen an einem gemeinsamen Strang“ –

bereits fertig ausgehandelter Kollektivvertrag muss so schnell wie möglich budgetär bedeckt werden.

Die Leitung der Medizinischen Universität Wien (MUW) ist sich mit der Vertretung der Ärztinnen und Ärzte, insbesondere derer in Ausbildung, einig: Die Bezahlung ist zu niedrig, die Arbeitsbedingungen sind aufgrund der exorbitant zugenommenen Routinebelastung in den letzten Jahren immer schwerer zumutbar, und es ist diesen Ärztinnen und Ärzten zu danken, dass Forschung und Lehre darunter noch nicht leiden.

weiterlesen ‘Stellungnahme des Rektors zum Leserbrief’

Anonymer Leserbrief in der KRONE

Anonymer Leserbrief, abgedruckt in der Kronenzeitung vom 14. März 2008:

Dieser Brief ist ein Hilfeschrei für mehr Gerechtigkeit und gleichzeitig die 1. Warnung vor einer offenbar übergreifenden Ignoranz in Österreich. Wir sind ein zahlenmäßig relevantes Kollektiv von Assistenz-Ärzt(innen) kurz vor Beendigung der Facharztausbildung und jungen Fachärzt(innen) im AKH Wien, und wir werden nicht länger schweigen. Wir bitten um Verständnis, in diesem 1. offenen Brief nicht namentlich auftreten zu können. Wir wollen zuerst politisches und mediales Interesse gewinnen. Um vorzeitige und willkürliche Kündigungen zu vermeiden, werden wir erst dann zusammen persönlich auftreten.

weiterlesen ‘Anonymer Leserbrief in der KRONE’

Hahn als Studentenberater

Hahn im Standard-chat:

Die Idee ist, für die Hälfte der Inanspruchnahme der Studienkapazitäten auch nur die Hälfte an Studiengebühren zu zahlen. Die Entscheidung ist jeweils zu Semesterbeginn zu treffen. Details sind noch zu diskutieren, auch ist die Absprache mit der Rektorenkonferenz, ab kommendem Jahr Universitätskonferenz noch zu suchen.


Das MUWeblog

wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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