Archiv der Kategorie 'Bildung'

Wieso ist der Erhalt von Banken, ÖBB und AUA so wichtig, die Sicherung des Gesundheitssystems aber nicht?

oder: „wie und warum das auf Solidarität aufgebaute Gesundheitssystem kaputt gemacht werden soll.“
Ein Leserbrief des Betriebsratsvorsitzenden an die Kronenzeitung (veröffentlicht am 21.8.09).

…Die Ausgaben für das österreichische Gesundheitssystem liegen seit 1995 bei ca. 10% vom BIP (Bruttoinlandsprodukt) und sind somit nicht explodiert! Honorare sind nicht explosionsartig gestiegen, ganz im Gegenteil, vielfach gab es nicht einmal eine Inflationsabgeltung. Die Kassen sind überschuldet, da man ihnen Leistungen wie die Versorgung von Pensionist(inn)en und Arbeitslosen oder die Bezahlung des Wochengeldes gesetzlich verordnet hat, ohne für entsprechende Einnahmen zu sorgen…

Lesen Sie hier bitte den gesamten Artikel

Spitalsaufenthalte der PatientInnen: kürzer, dafür zahlreicher. Auswirkung auf ärztliche Arbeitsbedingungen

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Während die Spitalsentlassungen steigen, ist im gleichen Zeitraum die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Akut-Krankenanstalten auf 6,8 Tage gesunken, 1989 betrug sie noch 11 Tage. Die Menschen kommen immer öfter ins Spital, wodurch die Ärztinnen und Ärzte unter Leistungsdruck geraten. Sie müssen immer mehr Patientinnen und Patienten betreuen. Das hat negative Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Spitalsärztinnen und -ärzte, denn dieser Leistungsdruck schlägt sich nach wie vor in überlangen Dienstzeiten nieder. Die Einhaltung der Arbeitszeiten ist jedoch einerseits für die Sicherheit der Patienten, andererseits für die Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte notwendig.

Am AKH Wien erfolgen im Jahr durchschnittlich 1,3 Millionen ambulante Untersuchungen bei rund 600.000 ambulanten Patienten jährlich. Vor allem an Randzeiten wie an Wochenenden und Feiertagen, [...] an denen der niedergelassene Bereich derzeit keine Versorgung bietet, sind die Leistungen der Spitäler unerlässlich.

Link: Unterlagen der Pressekonferenz der Bundeskurie Angestellte ÄrztInnen und Österr. Ges f. Chirurgie

Link: Spitzenleistung trotz Spitzenstress (ÖÄZ-Artikel v. 15.7.09).

Künftig: Neue Therapiemöglichkeiten aus embryonaler Stammzellforschung

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Bioethikkommission für Stammzellforschung.

17 zu 5 ist vergangenen Montag eine namentliche Abstimmung für die Zukunft der Forschung an embryonalen Stammzellen in der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt ausgegangen.

Über den Mehrheitsbeschluss und den Minderheitsbericht sowie die Abwartehaltung von Minister Hahn lesen Sie bitte im Science Teil der ORF-Homepage.

Stammzellforschung

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Aus Stammzellforschung lernen
und für neue Therapien Nutzen ziehen

 

Interview mit Kurt Grünewald.
Zum Start des Audio-Files   
im Morgenjournal, aufs Bild klicken.

Als ein wichtiges und vernünftiges Signal erachtet der Wissenschafts- und Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, die von einer großen Mehrheit der Bioethikkommission getragene Entscheidung zur Forschung an embryonalen Stammzellen.

Und an den Vizekanzler gewandt kritisiert Grünewald a.a.O.:
„Österreich hat die Biomedizinkonvention des Europarates immer noch nicht ratifiziert“. Diese Ratifizierung würde allerdings mehr Schutz für PatientInnen bei klinischen Studien, das Verbot von Handel mit menschlichen Organen und Geweben, Klonverbot bei Menschen, das Verbot Embryonen zu Forschungszwecken herzustellen und viele andere verbindliche ethische Normen bringen, die sich in österreichischen Gesetzen nicht finden…

weiterlesen ‘Stammzellforschung’

Burnout-Information mit Vortragsfolien vom 18.10.2008

„Bournout und Prävention“

Veranstalter:
Betriebsrat f.d. Wiss. MUW-Personal und Wr. Ärztekammer (Angestellten-Kurie u. Universitätsreferat) Henriette Walter, K. Heimberger, Th. Szekeres, W. Lalouschek 

Vorträge:

  1. Henriette  Walter: Vom Abbau des Engagements bis zum Burnout
    (PPT-File, 180KB)
  2. Gabriele Kypta: Entwicklung der Burnout-Krise 
    (PDF-File, 580KB)
  3. Lukas Stärker: Arbeitszeit, Arbeitszufriedenheit und
    Arbeitsbelastung bei SpitalsärztInnen 2003 u. 2006
     
    (PDF-File, 63KB)
  4. Renate Czeskleba: ÖGB-Burnout-Umfrage 2008
    (PPT-File, 950KB)
  5. Wolfgang Lalouschek: Intensivstation und Burnout (ongoing project) 
  6. Wolfgang Lalouschek: Burnout-Prävention / Ins Burnout und zurück 
    (PPT-File, 540KB)

Alle Artikel zum Thema: „Arbeitszeiten“

————————————
Die Österr. Vereinigung für Supervision hat eine „Burnout-Uhr“ mit Warnhinweisen auf Burnout entwickelt. Dort helfen sechs Fragen, erste Anzeichen an sich selbst und anderen zu erkennen. Auch gibt es Lösungsansätze dafür, wie sich stressgeplagte Menschen vor dem „Ausbrennen“ schützen können. Zu bestellen ist die Uhr bei office@oevs.or.at

Wissenschaftsrat gegen Mitbestimmung des Uni-Mittelbaus

Obwohl der Österr. Wissenschaftsrat die Management-Situation an den Med Unis kennt, will er keine Richtungsänderung in der UG-Novelle zu mehr Demokratie in den Uni-Senaten empfehlen:

Der Wissenschaftsrat hat im Vorfeld der Überlegungen zur Novellierung des UG 2002 mehrere Empfehlungen ausgesprochen, die jetzt zur Eröffnung der Novellierungsdebatte vorgelegt werden.

Maßgebend für diese Empfehlungen (Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002 (Juni 2007); Eckpunkte zur Novellierung des UG 2002 (November 2007); Empfehlung zur Erweiterung der Mitverantwortung an österreichischen Universitäten (Februar 2008); Empfehlung zur Einführung von Zulassungsregelungen in den Master- und Doktoratsstudien (Februar 2008)) war die sowohl wissenschaftspolitisch als auch bildungspolitisch begründete Überzeugung, dass durch eine Novellierung der Geist des UG 2002, d.h. dessen wesentliche Reformsubstanz, nicht angetastet werden dürfe und es lediglich um eine Korrektur offenkundig gewordener kleinerer Mängel gehen kann.

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wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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