Vor Kurzem erschien ein Interview mit Dr. Willhelm Marhold, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), im STANDARD (siehe unten).
Weitere Hinweise auf Aktionen Marholds gibt es in diesem Blog: Gesundheitspolitik in der Stadt, Aufforderung an das Management des Wiener AKH, Einsparungen in den Wiener Spitälern. Medienspiegel Teil I.
Wilhelm Marhold will von der Kasse bezahlte Ärzte in Ambulanzen arbeiten lassen, um die Spitäler zu entlasten – Ärzte und Pfleger schneiden bei Patientenbefragungen gut ab – im Gegensatz zum Essen, sagte Marhold.
«…» STANDARD: Fanden Sie auch den Aufschrei der AKH-Ärzte gerechtfertigt?
Marhold: Ich hab’s verstanden. Es kann ja wohl nicht sein, dass ein Partner – nämlich der Wissenschaftsminister – seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt.STANDARD: Ist es nicht trotzdem legitim, zu sagen, auch im AKH solle nachgeschaut werden, wo man einsparen kann?
Marhold: Effizienzsteigerung steht jedem gut an. Vielleicht beschleunigt diese öffentlich gewordene Debatte auch, dass man sich mehr mit den Betriebsabläufen im AKH zwischen Med-Uni und Stadt Wien auseinandersetzt. Es kann ja nicht sein, dass der ärztliche Direktor dieses riesigen Spitals nicht einmal die Dienstlisten der Ärzte hat, um nur ein ganz plakatives Beispiel zu nennen. Da gibt es jede Menge Abstimmungsbedarf.
(Andrea Heigl, DER STANDARD, Printausgabe, 28.12.2011; Link zum gesamten Interviewtext: DerStandard.at)
















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