Die Situation wird immer dramatischer. Die verantwortlichen PolitikerInnen bieten keine Lösungen für die ab 1.2.2012 wegen massiver Sparmaßnahmen im Argen liegende PatientInnenbetreuung im Wiener AKH an.
„Solange wir nicht schwarz auf weiß in der Hand haben, dass die fehlenden Summen gedeckt sind und Rektor Schütz die Sparmaßnahmen schriftlich zurücknimmt, bleiben wir kampfbereit. Das sind wir den KollegInnen und vor allem den Patienten schuldig“, kündigte Thomas Skezeres, Obmann des Betriebsrates für das Wissenschaftliche Personal an der Medizinischen Universität Wien, an.
Rektor Schütz sieht am heutigen Tag keine Möglichkeit, die geplanten Einsparungen bei Journaldiensten und Stellenbesetzungen zurück zu nehmen.
Szekeres: „Wir werden in den nächsten Tagen – aufgrund eigener Initiative – zu einem sachlichen und faktenorientierten Gipfelgespräch mit dem Minister, dem Rektor sowie der Gesundheitsrätin Wien laden, um Fakten zu schaffen und Klartext zu reden. Es geht nicht an, dass das Ministerium und die Uni den Ball an die Stadt Wien weiter spielen wollen, anstatt die eigenen Pflichtenhefte zu erfüllen.“
Szekeres kündigt weiters eine elektronische Urabstimmung unter den ÄrztInnen über einen Generalstreik und Dienst nach Vorschrift in der Lehre an. Dem Plan einer neuen Betriebsgesellschaft stimmt Szekeres grundsätzlich zu, „allerdings wird darüber seit Jahrzehnten ergebnislos diskutiert“.
Link: Presseaussendung der Betriebsräte
















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