Dass die geplanten Einsparungsmaßnahmen der Bundesregierung im AKH zu Einlassungsfahrlässigkeiten im Patientenversorgungsbereich führen werden, ist den Klinikvorständen bewusst. Die Juristen diskutieren darüber schon laange. Manche von den Klinik-Chefs verkünden deshalb, ihre Kliniken nur mehr tagsüber geöffnet lassen zu können. Was das für die Bevölkerung bedeutet, dringt nun auch langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Hier ist ein Artikel im “STANDARD” dazu. Der Bund will die Gemeinde ins Zusatz-Finanzierungsboot holen. Die Gemeinde bleibt hart, egal was es für AKH-MitarbeiterInnen und PatientInnen bedeutet.
…der Oberarztdienst ab 16 Uhr in der Notfallaufnahme gestrichen werden. In Zukunft werden nur mehr drei statt wie bisher vier Ärzte im Einsatz sein. “Möglicherweise sind das drei junge Ärzte in Ausbildung” , so N., Notfallmediziner des AKH, der namentlich nicht genannt werden möchte. Für die Betreuung von Patienten gäbe es keine institutionalisierte Supervision mehr. “Wir werden alles tun, um zu verhindern, dass Anfänger allein sind” , so N. Befragte Juristen seien unsicher, ob ein Dienst ohne Oberarzt eine Fahrlässigkeit darstelle und ob Versicherungsschutz bestehe.
Max Friedrich, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, sieht nur einen Ausweg: “Wir könnten nur mehr als Tagesklinik am Vormittag agieren. Mit dieser Besetzung ist weder eine Aufsicht garantiert, noch eine Ausbildung möglich.”
Viele junge Ärzte hätten sich bereits besorgt an die Ärztekammer gewandt, sagt Kammeramtsdirektor Thomas Holzgruber. “Aber wenn das Rektorat Diensträder streicht, übernimmt es auch die Verantwortung für die Konsequenzen – nicht der Arzt.” …
Link zum gesamten Artikel: DerStandard.at
















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