… und burnout-gefährdet
Die Universitätsklinik für Psychiatrie der MedUni Graz hat im Auftrag der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) weltweit erstmals eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema durchgeführt, welche die Basis für weiterführende Untersuchungen bilden wird. Das Projekt steht unter der Leitung von Univ.-Prof. Peter Hofmann und lief vorerst von November 2010 bis Februar 2011 unter Beteiligung von österreichweit insgesamt 6.249 Ärztinnen und Ärzten.
Das Ergebnis: Knapp 54 Prozent der Befragten befinden sich in unterschiedlichen Phasen des Burnouts.
Es besteht also Handlungsbedarf. Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Walter Dorner, fordert Reformen im Gesundheitswesen, vor allem auch bei den Spitälern, und ein Überdenken der kollegialen Führung, die sich neben anderen Faktoren wie lange Dienstzeiten, Überstunden und Nachtdienste als elementarer Stressfaktor erweise. „Das Ergebnis der Umfrage führt uns vor Augen, unter welchem Druck Ärztinnen und Ärzte tagtäglich stehen“, resümierte Dorner am Donnerstag, 14.4.2011, bei einer Pressekonferenz.















