Archiv für Januar 2011

Anmeldung für “Eignungstest Medizinstudium”-EMS 2011

EMS 2011

Voraussetzungen für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Medizinstudium sind die Onlineanmeldung (1.-20.2. 2011) und die Bezahlung des Kostenbeitrages in der Höhe von 90 Euro. Insgesamt 740 Studienplätze (660 Human- und 80 Zahnmedizin) stehen an der  MedUni Wien ab dem Wintersemester 2011/12 zur Verfügung. Vergeben werden sie entsprechend der Reihung beim Eignungstest Medizinstudium (EMS), der am 8. Juli stattfindet. Link: MedUni Wien Homepage

   Laut Rektorat erfolgt die Kostenbeteiligung wegen der wiederholt hohen Zahl der zum Test nicht erschienenen Angemeldeten und der  konsekutiv vergeudeten Saalmietenfinanzierung.

Self Assessment wird ausgebaut 
Im Vorfeld des EMS bietet die MedUni Wien seit 2010 ein sogenanntes „Self Assessment“ an. Mithilfe eines anonymen Testmoduls können sich die  StudienkandidatInnen selbst zu studienrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen testen. Für 2011 kommt nun das Modul „Interessen“ neu hinzu, in dem Interessensbereiche erfasst und in Form einer Auswertung rückgemeldet werden.
Link: zum EMS-Test 2011   

Land Vorarlberg bietet EMS-Schulungsseminare an

   Um Interessierte am Medizinstudium besser auf die Eingangstests (EMS-Tests) an den Universitäten vorzubereiten, werden im Februar und März Probetests einschließlich Auswertung durchgeführt.

   Im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung und Kooperation mit Schloss Hofen sowie dem Landesschulrat für Vorarlberg findet am Mittwoch, 2. Februar 2011 am Bundesgymnasium Feldkirch ein eintägiges Vorbereitungsseminar statt. Am 16. März können dann an der Fachhochschule Vorarlberg Probetests unter denselben Bedingungen absolviert werden wie diese dann an der Universität Innsbruck oder Wien vorzufinden sind. Im Anschluss an den Probetest erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Auswertung ihrer Leistung und können sich dadurch für ihre weitere Vorbereitung orientieren.

Weiterlesen ‘Land Vorarlberg bietet EMS-Schulungsseminare an’

Privatuniversität für Gesundheitsberufe in Krems ab 2013

79Km von Wien, mind. 1 Stunde Bahnfahrt

Der Standard berichtet

Erwin Pröll will mit der neuen Universität den “intelligenten Sog nach Wien” aufhalten.
Mit ernster Miene verkündete Erwin Pröll am Freitag im Palais Niederösterreich seine Pläne für die Zukunft: In Krems wird eine Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften entstehen. Und wenn es nach dem niederösterreichischen Landeshauptmann geht, kann es gar nicht schnell genug gehen bis die ersten Studenten am neuen Standort in Krems eintreffen. Schon im Oktober 2013 sollen etwa 80 Studenten ihr Studium mit den jeweiligen Schwerpunkten Humanmedizin, Medizintechnik und Gesundheitsökonomie beginnen. [...]
Link zum gesamten Text des Standard-Artikels von Daniela Neubacher 

Link: Artikel im KURIER 

Hochschulplan für Österreich

Antonio Loprieno, einer von drei von Wissenschaftsministerin Karl mit der Erarbeitung einer österreichischen Hochschul-Statusanalyse betrauten Experten: “Wir sind am 4.Februar bei Ministerin Karl eingeladen. Da werden die Erwartungen im Detail geklärt. Wir werden den Prozess beratend begleiten und haben sechs Monate Zeit, Empfehlungen zu erarbeiten.”

Link: Interview in der “Presse”, diepresse.com: “Neun Unis in Wien sind übertrieben”

Gespannt darf man auch sein auf die Empfehlung dieses Weisenrates bezüglich der von LH Pröll mitinitiierten privaten MedUni Krems, die möglicherweise auch mit Arbeitskräften der ab 2013 drohend unterfinanzierten MedUni Wien betrieben würde.

Link: KURIER, Private MedUni soll in Krems 2013 eröffnen
Link: Weisenrat für Hochschulplan
Link: Uni Basel

Info des Betriebsrats an die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen

Betriebsrat wissenschaftliches Personal der MedUni Wien

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Als Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals der MedUni Wien möchten wir Ihnen vor allem ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr 2011 wünschen!

Das vergangene Jahr ist mit der Diskussion um die Abschaffung der Wahlmöglichkeit für die ersten 160 Werktags-Journaldienststunden turbulent zu Ende gegangen. Rektor Schütz hat im Rahmen einer Betriebsversammlung letztlich doch die bestehende Betriebsvereinbarung bis 2013 bestätigt und somit die Option, für diese Journaldienststunden auch Freizeitausgleich  wählen zu können, beibehalten.

In jedem Falle ist es aber empfehlenswert, den Erholungsurlaub sowie die Freizeitausgleichsstunden im Sinne des Rektorats auch zu verbrauchen.

In den nächsten Jahren wird das Universitätsbudget gekürzt und es droht eine Reduktion des Personalstandes unserer Universität um 180 MitarbeiterInnen!

Diese Folgewirkung wurde seitens der Universitätsleitung bereits medial angekündigt.

Mögliche Maßnahmen dazu reichen von verzögerten Nachbesetzungen bis zu weiteren Reduktionen der Journaldienst-Räder. Damit wird die Problematik der Einhaltung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes wieder aktuell. In diesem Zusammenhang ist es z.B. wichtig zu wissen, dass Änderungen der Kernarbeitszeit (zumeist von 8 bis 16 Uhr) ohne Zustimmung des Rektorats und des Betriebsrates nicht rechtskonform sind. In dieser Zeit sollten selbstverständlich auch Forschung und Lehre ermöglicht werden.

Bei weiterer Erhöhung der Arbeitsbelastung im Rahmen der Routineversorgung werden wir uns gemeinsam Protestmaßnahmen überlegen müssen, die in diesem Fall an die Adresse der Bundesregierung und den Spitalserhalter gehen müssen.

In diesem Zusammenhang ist es bereits zum Jahreswechsel zu einer Kündigung gekommen. Dies betrifft eine/n KollegIn, die/der vor 5 Jahren einen Vertrag mit einer sogenannten „Habilitationsklausel“ unterschrieben hat. Nachdem die Voraussetzungen für die Habilitation aufgrund der ausufernden Routinebelastung nicht erfüllt werden konnten, wie auch der zuständige Organisationseinheitsleiter (OEL) bestätigte, hat das Rektorat trotzdem die Kündigung ausgesprochen.

Wir als Betriebsrat haben selbstverständlich alle gesetzlichen Möglichkeiten dagegen ergriffen! Dies konnte die Kündigung zwar vorerst nicht verhindern, ermöglicht aber der/dem Kollegin/Kollegen dadurch weitere rechtliche Schritte.

Daher raten wir allen KollegInnen, die ähnliche Vereinbarungen unterschrieben haben und die Bedingungen eventuell nicht erfüllen werden können, rechtzeitig mit dem/der zuständigen OEL und dem Rektorat die Situation zu besprechen und das weitere Procedere zu planen.

Mit den besten kollegialen Grüßen
Für den Betriebsrat

Thomas Szekeres
Ingwald Strasser
Wolfgang Baumgartner
Anita Holzinger


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wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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