Von durchschnittlich 1600 österreichischen Universitätsabsolventen gehen jährlich geschätzte 350 bis 400 Jungmediziner nach Deutschland, erläutert Franz Kaiser, Leiter der Organisation „doc and doc“ und sieht die lange Wartezeit auf eine Ausbildungsstelle als Hauptgrund für den Schritt ins Nachbarland. Er vermittelt als Kooperationspartner der Ärztekammer (ÖÄK) jährlich 120 bis 150 Ärzte an deutsche Spitäler. [...]
“Die Presse”, Printausgabe vom 29.9.2010
Link: Artikel in “diePresse.com”
Link: Bereits in 4/2010 veröffentlichte Stellungnahme des Rektors zur Ausbildungszeit: Österreich wird durch die Abschaffung des Turnus für JungmedizinerInnen als Arbeitsplatz erheblich attraktiver.
Der Rektor der MedUni Wien Wolfgang Schütz begrüßt den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl zur Umstellung des Medizin-Turnus. „Wir an der MedUni Wien planen bereits seit einiger Zeit ein Praxisjahr als Teil des Studiums, um den praktischen Aspekt der ärztlichen Ausbildung noch stärker zu betonen. Damit sind bereits die AbsolventInnen approbationsfähig.“
„Unsere AbsolventInnen sind durch den Turnus 3 Jahre gegenüber ihren KollegInnen aus den meisten europäischen Ländern stark benachteiligt, da sie nicht sofort als ArztIn tätig sein können. Mit der Initiative von Ministerin Karl steht einer deutlichen Kürzung der Ausbildungszeit und damit einem schnelleren Übergang in die Praxis nichts mehr im Wege.”















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