Archiv für Mai 2010

Günstige Konditionen für MedUni Wien MitarbeiterInnen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
der Betriebsrat darf Sie über folgende Angebote informieren:

1. Beratungstage der Erste Bank am 26.05.10 und 16.06.10 von 12.00 bis 14.00 Uhr für MedUni-MitarbeiterInnen im Betriebsratsbüro. Es wird um Anmeldung im Betriebsrat unter der Tel. 40160-24821 oder 24822 ersucht. Vergrößern des Flyers: Klick auf die Abbildung

2. Seit 2009 bietet die Notariatskanzlei Dr. Christoph Völkl für die MedUni-Bediensteten Leistungen bzw. Beratungen zu speziellen Konditionen an.
Nähere Informationen unter: http://www.meduniwien.ac.at/br-ap/sonderkonditionen/2010/notariat_voelkl_AKH1a.doc  
Die nächsten Notar-Termine finden im Büro des Betriebsrates, Spitalgasse 23, BT 88, Ebene 2, Gang 500, Zi 506 an folgenden Tagen statt:
Mittwoch, 16.06.2010, ab 13.00 Uhr
Mittwoch, 07.07.2010, ab 13.00 Uhr
Mittwoch, 11.08.2010, ab 13.00 Uhr 
Mittwoch, 15.09.2010, ab 13.00 Uhr  
Es wird um Anmeldung im Betriebsrat unter der Tel. 40160-24821 oder 24822 ersucht.

Curriculum “schrittweise” für Nachwuchswissenschafterinnen

MedUni Wien

   Das Curriculum der Abteilung Gender Mainstreaming für early-stage Researcher startet im Herbst 2010 zum dritten Mal. „schrittweise“ 2010/11 bietet  jungen Frauen, die an der MedUni Wien wissenschaftlich tätig sind, die Möglichkeit ein Portfolio an Skills zu erwerben, die jenseits der fachlichen Qualifikation entscheidend für eine wissenschaftliche Karriere sind. 

   Das Programm umfasst 5 Seminare (Stress- und Zeitmanagement, wissenschaftliches Schreiben und Publizieren, Teamkompetenz und Konfliktmanagement, Projektanträge und Forschungsfinanzierung sowie Selbstpräsentation und Kommunikationsstrategien), die im Laufe von 3 Semestern stattfinden. Prozess begleitend nimmt jede Teilnehmerin an einem individuellen Karrierecoaching teil.

   Bewerbungen werden ab sofort bis 11.6.2010 entgegengenommen. Bewerbungsbogen und weitere Infos: http://www.meduniwien.ac.at/gender (Link: schrittweise), 
   Email: karoline.rumpfhuber@meduniwien.ac.at

FWF. Förderung klinischer Studien. Zur Diskussion gestellt

   Das PDF-Dokument soll als Ausgangspunkt für eine Diskussion dienen, die Bedürfnisse und Vorstellungen der einschlägigen WissenschafterInnengemeinschaft konkretisiert und Modelle zur Förderung von klinischen Studien durch den FWF erarbeitet. Auf Grundlage dieser Modelle können dann gegebenenfalls konkrete Förderprogramme entwickelt werden.

 Link zum Dokument auf der FWF-Homepage

Universitäre Topthemen

Betriebsräte der MedUnis Wien, Innsbruck und Graz

Im Augenblick sind es zumeist vier Themen deren Diskussion den tertiären Bildungssektor beschäftigt:   

  • Befürchtete finanzielle Aushungerung der Universitäten durch den Finanzminister
  • Nachwuchsförderung durch verbesserte Karriere- und Arbeitsbedingungen mit Abschaffung der nicht mehr zeitgemäßen Kurienuniversität und gesetzlicher Einführung des Faculty-Modells (gleiche Rechte und Pflichten des gesamten universitären Lehrkörpers, wie z.B. an US-amerikanischen Unis) bei sonst unattraktiver Uni-Karriere
  • Frauenförderung
  • Studienzugangsbeschränkungen

Zum zweiten Punkt liegt jetzt die Stellungnahme der Betriebsräte aller drei österr. öffentlichen MedUnis vor:   

Betriebsräte der Medizin Unis unterstützen Bundesministerin Karls Initiative für Mitbestimmung

   

   (OTS) Am Beispiel der drei Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck zeigt sich besonders krass wie universitäre Mitbestimmung bislang funktioniert: 260 (120+70+70) Professoren (überwiegend Männer und ganz wenige Frauen) entscheiden mehrheitlich über die Entwicklung der Universitäten unter dem Motto: „Wir bestimmen die Studienpläne und die Studien, sowie die Strategie, unterrichten und forschen sollen vor allem die Anderen“. Diese sind  6000 (3500 MUW, 1100 MUI, 1400 MUG)  sogenannte „Mittelbauangehörige“. Viele von ihnen sind habilitiert und international höchst anerkannt, nur nicht Mitglied der sogenannten Professorenkurie, und damit kaum berechtigt mitzureden.   

bitte hier weiterlesen!

CHE-Uni-Ranking. Quantifizierbare Qualität?

   In regelmäßigen Abständen publizierte Uni-Ranking-Tabellen bringen Fachleute des tertiären Bildungssektors in ambivalente Stimmung. “Der Informationswert der Rankingresultate hängt stark von einer Kenntnis der jeweils verwendeten Methodik ab“, sagte Raimund Lang vom Austria-Innovativ-Magazin. ”Zeit online” bringt wieder Hochschul Ranking-Ergebnisse. 
Link zur Diskussion über Uni-Rankings.
Link zu “Zeit online” Tabellen 
Link zum STANDARD-Artikel

Warnung! Spitzenmedizin fährt in die Krise

Betriebsräte der MedUnis Graz, Wien und Innsbruck

Betriebsräte fordern Initiative für Uni-ÄrztInnen (OTS)

Die Betriebsräte der drei österreichischen Medizinischen  Universitäten warnen vor einem drohenden Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten. Gut ausgebildete ExpertInnenen sind bereits heute in Fächern wie Anästhesie, Radiologie, Strahlentherapie, Kinderpsychiatrie, Neonatologie oder Kinderchirurgie Mangelware. Wenn nicht gegengesteuert wird, wird in wenigen Jahren durch die bevorstehende Pensionierungswelle und befristete Ausbildungsverträge dieser Zustand wesentlich verschärft. Eine spürbare Leistungseinschränkung in der Patientenversorgung wie derzeit in Deutschland, wo bundesweit 5000 Ärztestellen nicht besetzt werden können, wird die Folge sein.
   Anlässlich ihrer Jahrestagung fordern die Vertreter der drei Medizinischen Universitäten deshalb weitsichtige Personalplanungen statt restriktiver Vorgaben von maximal einem Drittel Dauerstellen wie sie vom früheren Bundesminister Hahn im Zuge der Leistungsvereinbarungen festgelegt wurden. Wer glaubt, dass die Medizinischen Universitäten nie in einen Personalmangel geraten können  irrt. Es ist nicht attraktiv für junge Mediziner, sich für die fordernde Tätigkeit an einer Uniklinik zu entscheiden, wenn keine Karriereperspektiven, nicht einmal die Fortsetzung der Laufbahn mit Erreichen des Facharztdiploms, angeboten werden.
   Mittlerweile werben zwei Drittel der Stelleninserate in der Österreichischen Ärztezeitung für Facharztstellen in deutschen Spitälern. Eine viel zu geringe Anzahl von unbefristeten Facharztstellen mit Karriereperspektiven wird unweigerlich die Ausbildungsqualität an Medizinischen Universitäten und damit auch die Versorgungsqualität der Patienten massiv beeinträchtigen. Selbst ausländische Experten bewerben sich nur vereinzelt, weshalb Fachärzte in entsprechender Zahl an unseren eigenen Spitälern ausgebildet werden müssen. Deren Verträge müssen attraktiv gestaltet werden, sonst wandern unsere Bestausgebildeten ins Ausland ab. Nur mit einer weitsichtigen Personalentwicklung können wir die spitzenmedizinische Versorgung für die Österrreicherinnen und Österreicher auch weiterhin sichern.

Ass.Prof. Dr. Regina Gatternig, A. Univ.Prof. Dr. Thomas Szekeres, A. Univ.Prof. Dr. Martin Tiefenthaler für die Betriebsräte des wissenschaftlichen Personals der Medizinischen Universitäten Graz, Wien und Innsbruck

Warnung vor Studentengratisarbeit statt bezahlter Turnusärzte

“Die Presse” berichtet:

   Wissenschaftsministerin Beatrix Karl heimste anfangs Applaus für ihre Idee ein, den dreijährigen Turnus für Jungmediziner erheblich zu verkürzen. Studenten-, Turnusärztevertreter und der Wiener Med-Uni-Rektor waren begeistert, Skepsis kam von den Grünen, die um die Qualität der Ausbildung fürchten, und vom Gesundheitsministerium.

   SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser vermutet nun im Gespräch mit der „Presse“ ökonomische Überlegungen hinter der Turnusverkürzung: „Der Turnus ist mittlerweile nicht so schlecht bezahlt. Und er sichert drei Jahre Arbeit im Spital mit der Chance auf Weiterbeschäftigung.“ Wird die Praxis noch mehr ins Studium verlagert, bedeute das ein Jahr Gratisarbeit von Studenten im Spital. [...]
CLAUDIA DANNHAUSER UND CHRISTOPH SCHWARZ, “Die Presse”, Print-Ausgabe, 4.5.2010
Link: DiePresse.com


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wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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