Archiv für April 2010

Berufsziel: Professorin an der MedUni Wien

Seminar zu Berufungsverfahren für Wissenschafterinnen
an der MedUni Wien
Anmeldung bis 10.5.2010
 
  

Die Stabstelle Gender Mainstreaming veranstaltet von 27.5. bis 29.5. ein Seminar zu 

„Selbstpräsentation in Berufungsverfahren:
Strategiebildung und Training“
 

für habilitierte Mitarbeiterinnen, Habilitandinnen und PhD-Postdocs mit dem Berufsziel Professorin der MedUni Wien. 

   Das dreitägige Seminar bietet Trainingseinheiten, Information und Strategiebildung zu Bewerbungen im Wissenschaftsbereich. Es besteht aus drei Trainingsbausteinen: Die schriftliche Bewerbung in der Wissenschaft, der Vortrag im Berufungsverfahren und das Gespräch mit der Berufungskommission. Das Seminar wird von Dipl.-Pol.in Renée Parlar und Dr.in Gundula Modenhauer geleitet und durchgeführt. 

Seminarzeiten:
Donnerstag, 27.5.2010, 14.00-19.00 Uhr
Freitag, 28.5.2010. 9.00-18.00 Uhr
Samstag, 29.5.2010, 9.00-14.00 Uhr 

 Details und Informationen zur Bewerbung: gendermain@meduniwien.ac.at

Weitere Vergünstigungen für MedUni Wien MitarbeiterInnen: Massagen, Notarsprechstunde

Betriebsrat

   1.  Im Mai 2010 gibt es wieder ein Massageangebot: Bei Kauf eines 10er-Blockes für die Klassische Massage um Euro 210,– ist die 11. Massage gratis. Anmeldung im Büro des Betriebsrates unter Tel. 40160-24821 oder 24822. Nähere Informationen unter:
http://www.meduniwien.ac.at/br-ap/sonderkonditionen/Massageangebot.doc

   2.  Seit  Jänner 2009 bietet die Notariatskanzlei Dr. Christoph Völkl für die Bediensteten Leistungen bzw. Beratungen zu speziellen Konditionen an. Nähere Informationen unter:
http://www.meduniwien.ac.at/br-ap/sonderkonditionen/2010/notariat_voelkl_AKH1a.doc 
Der nächste Termin findet am 19.5.2010 ab 13.00 Uhr im Betriebsrat, Spitalgasse 23, BT 88, Ebene 2, Gang 500A, Zi 506 statt. Anmeldung im Büro des Betriebsrates unter Tel. 40160-24821 oder 24822.

Arbeitsmedizinische Sprechstunde mit Augenscreening

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die unten angegebenen  nächsten Termine zur Augenuntersuchung sind bereits ausgebucht. Wann es weitere Untersuchungstermine an der MedUni Wien (*) geben wird, steht derzeit noch nicht fest. Wir werden Sie dann jedenfalls per E-Mail wieder verständigen. 

    Laut Bildschirmarbeitsverordnung (BS-V) §11, haben alle ArbeitnehmerInnen, die durchschnittlich, ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder durchschnittlich mehr als drei Stunden ihrer Tagesarbeitszeit mit Bildschirmarbeit beschäftigt werden, das Recht auf eine kostenlose Augenuntersuchung. 
   Diese Untersuchung soll vor Aufnahme der Tätigkeit, dann alle 3 Jahre sowie bei Beschwerden jederzeit angeboten werden. Sie wird von den zuständigen Arbeitsmedizinerinnen mit Hilfe eines Sehtestgerätes durchgeführt und ist mit keinerlei Unannehmlichkeiten verbunden.
   Bei Erkennen von Auffälligkeiten wird eine weitere Abklärung beim zuständigen Facharzt für Augenheilkunde der Medizinischen Universität Wien, Fr. Dr. Barisani, empfohlen. Nur diese darf, nach eingehender Untersuchung und bei entsprechender Indikation, eine Bildschirmbrille verordnen. 

Zeit: Das Augenscreening wird im Rahmen der Arbeitsmedizinischen Sprechstunde von Frau Dr. Gabriele Karbus an folgenden Terminen durchgeführt:
Mo.  10.05.10 von 08.30 bis 15.00 Uhr
Mo. 17.05.10 von 08.30 bis 11.30 Uhr 
Ort: Die Untersuchungen finden in den Räumlichkeiten des Betriebsrates, Spitalgasse 23, Bauteil 88, Ebene 2, Gang 500A, Zimmer 510 statt.
Anmeldung: Bereits ausgebucht.

   (*) Sollten Sie zu den vorgegebenen Terminen keine Zeit haben, gibt es für Sie die Möglichkeit, die Untersuchung auch zu den Sprechstunden von Frau Dr. Crailsheim und Frau Dr. Karbus beim Arbeitsmedizinischen Dienst, Biberstraße 5, 1010 Wien durchzuführen. Wenn es erforderlich ist, wird der Betriebsrat weitere Termine organisieren.
Da es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung handelt, ist den Bediensteten vom Arbeitgeber die dafür notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen.

   Nähere Informationen zum Arbeitsmedizinischen Dienst Team Prevent erhalten Sie auf der Homepage des Betriebsrates für das allgemeine Universitätspersonal www.meduniwien.ac.at/br-ap unter Gesundheit und Arbeit.

Praxisjahr als Teil des Medizinstudiums gefordert

Rektor Schütz

An der MedUni Wien ist die Umstellung auf ein Praxisjahr als Teil des Studiums bereits länger geplant 

   Wien (OTS) – Der Rektor der Medizinischen Universität Wien Wolfgang Schütz begrüßt den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl zur Umstellung des Medizin-Turnus. “Wir an der MedUni Wien planen bereits seit einiger Zeit ein Praxisjahr als Teil des Studiums, um den praktischen Aspekt der ärztlichen Ausbildung noch stärker zu betonen. Damit sind bereits die AbsolventInnen approbationsfähig.”
   “Unsere AbsolventInnen sind durch den  Turnus 3 Jahre gegenüber ihren KollegInnen aus den meisten europäischen Ländern stark benachteiligt, da sie nicht sofort als ArztIn tätig sein können”, heißt es weiter aus der Wiener Spitalgasse. “Mit der Initiative von Ministerin Karl steht einer deutlichen Kürzung der Ausbildungszeit und damit einem schnelleren Übergang in die Praxis nichts mehr im Wege. Und Österreich wird durch die Abschaffung des Turnus für JungmedizinerInnen als Arbeitsplatz erheblich attraktiver”, so Schütz abschließend.
Link zur Stellungnahme des Gesundheitssprechers der Grünen, K.Grünewald
Link zur Stellungnahme des Gesundheitssprechers der ÖVP, E.Rasinger
Link zur Stellungnahme des Gesundheitssprechers des BZÖ, W.Spadiut

Minister Stögers Ärzte-Zentren-Plan

    Der Kurier berichtet (OTS).  Nach mühsamer Debatte ist es so weit: Mediziner dürfen sich zusammentun. 
   Vor allem Patienten werden von Ärzte-Zentren profitieren. Es gibt längere Öffnungs- und kürzere Wartezeiten. Weil vieles unter einem Dach ist, kann man sich den Weg von einer zur anderen Ordination ersparen. Die erwünschte Nebenwirkung: Kein Gedränge mehr in den Spitalsambulanzen; jährlich werden in den 270 Krankenhäusern 16 Millionen Besuche gezählt. Das belastet das Gesundheitsbudget viel mehr als Behandlungen bei einem Haus- oder Facharzt.
   Soweit der – gute – Plan von Gesundheitsminister Stöger. Die Frage ist, ob er aufgeht. Vorteile und geringere Kosten bringt er nur, wenn nicht etwas dazu, sondern auch etwas wegkommt. Bleibt – trotz Ärztegesellschaften – in den Ambulanzen alles, wie es ist, wird das System teurer. Noch weiß man nicht, wie die für die Spitäler zuständigen Landeshauptleute reagieren.
   In Kenntnis der heimischen Machtverhältnisse (Krankenhäuser sind auch Prestigeprojekte) werden sie nicht sagen: “Dann sperren wir halt die eine oder andere Ambulanz zu.” Vielleicht werden manche sogar aufgerüstet. Dass – Geldnot und Spargebot hin oder her – weiter Spitäler gebaut werden, lässt nicht auf baldige Ärzte-Zentren hoffen.
Link: “KURIER”-Kommentar von Karin Leitner 

Gerichtsmedizin: Gebäudesanierung

   Seit Anfang März dominieren Schlagbohrer und Bagger das tägliche Bild im Gebäude der Gerichtsmedizin, Sensengasse 2. Eine Million Euro investiert die MedUni in eine Generalsanierung des Erdgeschosses.
Link: MedUni Wien Homepage

EuGH Urteil: Zugangsbeschränkung für Gesundheits-Studien zulässig

Das Unionsrecht steht der Zugangsbeschränkung von nichtansässigen Studierenden für Studiengänge an Universitäten im Bereich des Gesundheitswesens grundsätzlich entgegen. Eine solche Beschränkung ist jedoch mit dem Unionsrecht vereinbar, wenn sie im Hinblick auf das Ziel des Schutzes der öffentlichen Gesundheit gerechtfertigt ist.
Link: gesamter Text der Mitteilung 33/10 des EuGH
Link: Urteil C-73/08 des Gerichtshofs im Wortlaut
Link zur Stellungnahme BMin Karl: EuGH anerkennt österreichische Argumentation

Karriereschema an der MedUni Wien: Stellungnahme des Betriebsrats

Betriebsrat

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

   Das Rektorat hat ihnen die Kriterien für die Erfüllung der Qualifikationsvereinbarungen, die Voraussetzung für eine unbefristete Stelle als WissenschafterIn an der MUW sind, übermittelt. Diese Kriterien wurden vom Rektorat mit dem Betriebsrat lange diskutiert und es ist uns gelungen, gegenüber den ursprünglichen Entwürfen einige substanzielle Änderungen durchzusetzen. Der schwierigste Punkt betrifft die Zahl der notwendigen Papers. Der Ausweg, nicht die Papers in einem bestimmten Teilabschnitt zu normieren sondern die Gesamtsumme der bisherigen Laufbahn heranzuziehen, eröffnet hoffentlich eine flexiblere Handhabung der Verteilung der wissenschaftlichen Tätigkeit.

   Wichtig war auch, dass die Flexibilität der einzelnen Fächer gewährleistet ist, weil die Voraussetzungen für das wissenschaftliche Arbeiten und die Bewertung der erbrachten wissenschaftlichen Leistungen in einzelnen Bereichen doch sehr unterschiedlich sein können. Natürlich bleiben Fragen offen und auch Rektor Schütz sieht die Kriterien als ein “work in progress“. 

   Ein typisches Beispiel dafür ist die Ausbildung in der Lehre: der vorgelegte Plan muss erst realisiert und dann evaluiert werden. Nötigenfalls wird man Adaptierungen vornehmen oder auch da und dort die Kriterien für die Erfüllung der Qualifizierungsvereinbarung  im Sinne des Betroffen revidieren müssen.

   Eine andere Frage ist, ob es langfristig genug Anreize für die Tätigkeit als Staff Physician geben wird. Es wird daher wichtig sein, von Ihnen Rückmeldungen zu diesem Thema zu bekommen, um rechtzeitig agieren zu können.

   Im Sinne der bereits an der MUW tätigen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen (z.B. der großen Gruppe der PrivatdozentInnen) ermöglichen diese Kriterien jedoch endlich die reale Berücksichtigung der erbrachten wissenschaftlichen Leistungen für die weitere Laufbahn.

Für den Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal an der MUW
Thomas Szekeres, Ingwald Strasser, Wolfgang Baumgartner, Anita Holzinger
E-Mail-Adresse: br-wp@meduniwien.ac.at
———————————–

Link: Karriereschema, Aussendung des Rektorats d. MedUni Wien

Karriereschema an der MedUni Wien: Aussendung des Rektorats

In einer E-Mail-Aussendung des Rektorats wurde den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der MedUni Wien ein elaboriertes Karriereschema zugesandt. Sie finden es auch hier als PDF (235KB, 12 Seiten), herunterladbar durch Anklicken der Abbildung.
In einem weiteren Link finden Sie die Stellungnahme des Betriebsrats dazu.


MedUni Wien Blog

wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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