AKIM reconsidered

   Am 8.2.2010 wurde das Allgemeine Krankenhaus-Informationsmanagement, AKIM, bei einer Infoveranstaltung von MUW und AKH im Hörsaal 1 vorgestellt.

   Früher hatte es eine für die MUW-Wissenschaft betrübliche, aber extrem ernsthaft betriebene und unnachgiebige, manchmal besorgniserregende Grenzziehung zwischen Routine-Datensystem und Wissenschaftlichem Netzwerk gegeben (Stichwort: Datenreinheit). Die wissenschaftliche Umsetzung der routinemäßig erlangten Daten war schwierig und zeitraubend. Arbeitserleichternde Fremd-Software musste eliminiert werden und auch  USB-Sticks konnten, ebenfalls wegen immanenter Gefahr des Virusbefalls, nicht verwendet werden. Es hatte einer massiven Intervention eines Klinikchefs bedurft, um im OP benötigte Wissenschaftsdaten einer anderen Klinik über die doch vorhandenen Netzwerkkabel zu transferieren.

   In einem Interview für die Betriebsratszeitung  sagte der AKH-Direktor, Prof. Krepler, Folgendes zu: “…wir geben die in der Vergangenheit künstlich kultivierte Grenze zwischen patientenorientierter und wissenschaftlicher EDV auf”, Link: Betriebsratszeitung “MIT-BESTIMMUNG” vom Dez. 2007, Jg. 1/Nr.2, Seite 3. Link: rezente AKIM-Infos.

   Nun gibt es endlich einen allgemeinen Informations-Auftakt zum hausweiten Produktionseinsatz des AKIM-Viewers. Eckpfeiler seien:

Datenzugriff zur Zeit des Behandlungsverhältnisses plus 90 Tage (für die Abrechnung: 2 Jahre); Zugriff auf Voraufenthalte; interdisziplinäre Zugriffe auf vidierte Befunde; Zugriffe der eigenen Klinik auf nicht-vidierte Befunde; Ausnahmen bei Diagnosen, Dokumenten und Aufenthaltszeiten: Psychiatrie und Immundermatologie; Einsichtssperre für Personen mit erhöhtem Schutzbedarf. 
Mit einer individuellen “Berechtigungsmatrix” für den User werde die Transparenz der Dateneinsicht geschaffen (welcher User sieht sich welche Daten an). Bettenmanagement und Mahlzeitlieferadresse würden ebenso im System immer aktualisiert sein.
Künftig wären KAV-weite Befunde, Risikofaktoren, Vitalparameter, PACS und Leistungen neben Aufenthaltsdaten eruierbar.
Pilotklinik werde die Dermatologie sein. Dann erst käme es zu einem roll-out an die anderen Kliniken.
Im Intranet wären Schulungsunterlagen nachzulesen.

Weitere Informationsveranstaltungen wurden bereits in E-Mail-Aussendungen an die MitarbeiterInnen angekündigt.
Für Anfragen steht die folgende E-Mail-Adresse zur Verfügung:
akim@akhwien.at 

Link: weitere AKIM-Infos

0 Antworten zu „AKIM reconsidered“



  1. Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s




MedUni Wien Blog

wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

Email-Newsletter

Ich möchte Einträge dieses Blogs per Email abonnieren.

Anti-Mobbing Netzwerk

Anti Mobbing Netzwerk

ERSTE Bank AKTION:

ERSTE Bank Finanzpartner

Hier finden Sie 2-3x/Jahr AKTIONEN für MedUni-MitarbeiterInnen. Derzeit führt Sie ein Klick auf das Logo zur allgem. Homepage der Bank

Young Scientist Association

Young Scientist Association

Blog Statistik

  • 77,928 Aufrufe

Artikelansicht per Datum

Februar 2010
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.