Spitalsaufenthalte der PatientInnen: kürzer, dafür zahlreicher. Auswirkung auf ärztliche Arbeitsbedingungen

OP KH 2007a

Während die Spitalsentlassungen steigen, ist im gleichen Zeitraum die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Akut-Krankenanstalten auf 6,8 Tage gesunken, 1989 betrug sie noch 11 Tage. Die Menschen kommen immer öfter ins Spital, wodurch die Ärztinnen und Ärzte unter Leistungsdruck geraten. Sie müssen immer mehr Patientinnen und Patienten betreuen. Das hat negative Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Spitalsärztinnen und -ärzte, denn dieser Leistungsdruck schlägt sich nach wie vor in überlangen Dienstzeiten nieder. Die Einhaltung der Arbeitszeiten ist jedoch einerseits für die Sicherheit der Patienten, andererseits für die Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte notwendig.

Am AKH Wien erfolgen im Jahr durchschnittlich 1,3 Millionen ambulante Untersuchungen bei rund 600.000 ambulanten Patienten jährlich. Vor allem an Randzeiten wie an Wochenenden und Feiertagen, [...] an denen der niedergelassene Bereich derzeit keine Versorgung bietet, sind die Leistungen der Spitäler unerlässlich.

Link: Unterlagen der Pressekonferenz der Bundeskurie Angestellte ÄrztInnen und Österr. Ges f. Chirurgie

Link: Spitzenleistung trotz Spitzenstress (ÖÄZ-Artikel v. 15.7.09).

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