Archiv für Juni 2009

Ärztekammer gegen Bachelor-Medizinstudium

Die Stellungnahme der Ärztekammer gegen die „Bologna-Strukturen“ im Wortlaut (OTS-Link)

- Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) lehnt die Einführung eines Bakkalaureat-Studiums an den medizinischen Universitäten ab und fordert die Beibehaltung des einheitlichen und einstufigen Medizinstudiums auf hohem Niveau. In einer am Freitag beschlossenen Resolution plädiert die ÖÄK-Vollversammlung für eine gesetzliche Regelung, welche die Zweiphasigkeit des Medizinstudiums dezidiert ausschließt und an der gegebenen wissenschaftsbasierten Studienordnung mit dem Abschluss des Dr. med. univ. festhält.

In der Begründung heißt es,

Bitte hier weiterlesen

Betriebsrätekonferenz der Universitäten protestiert gegen Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

An
den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
den Präsidenten des ÖGB
den Vorsitzenden der GÖD
die Klubobleute der parlamentarischen Parteien
die WissenschaftssprecherInnen
die Mitglieder des Wissenschaftsausschusses

 Sehr geehrte Damen und Herren!             Wien, 23. Juni 2009

Die Betriebsrätekonferenz protestiert aufs Schärfste gegen die Regierungsvorlage des Universitätsrechts Änderungsgesetzes 2009 und zwar insbesondere gegen jene Bestimmungen, die den vor wenigen Wochen abgeschlossenen Kollektivvertrag konterkarieren ehe dieser in Kraft getreten ist.
Wir fordern Sie auf, die Regierungsvorlage entsprechend abzuändern.

1) Die Neufassung des § 109 (2) ist abzulehnen. Die Kettenvertragsregelung ermöglicht es den Universitäten schon jetzt, großzügige Aneinanderreihungen von befristeten Arbeitsverträgen zu Lasten einer vernünftigen Lebensplanung der betroffenen ArbeitnehmerInnen durchzuführen. Die intendierte Möglichkeit, diese Befristungen bis zu zwölf Jahre lang zu erlauben, verkehrt das Kettenvertragsverbot in sein Gegenteil und behindert die Karriereplanung der Betroffenen bzw. unterläuft die vereinbarten Beschäftigungsmodelle des Kollektivvertrags auf das Gröbste.

2) Die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen in Ausbildung zum Facharzt/Fachärztin unterrichten im klinischen Bereich vieler Medizinuniversitäten 50% der Praktika des Studiums der Humanmedizin. Auf Grund einer formalen Fehlzuordnung werden diese vom Wahlrecht zur korrekten Vertretungsgruppe im Senat ausgeschlossen. Dieses redaktionelle Versehen muss korrigiert werden.

Die weiteren Punkte bitte hier weiterlesen

UG-Novelle: Brief der Gewerkschaft an die Abgeordneten des Nationalrats

Sehr geehrter Herr Nationalratsabgeordneter,   Sehr geehrte Frau Nationalratsabgeordnete, sehr geehrtes Gewerkschaftsmitglied!

Die vorliegende Novelle zum UG 2002 berücksichtigt nicht nur keinerlei die jahrelang erhobenen gewerkschaftlichen Forderungen (einstimmige Beschlüsse des Gewerkschaftstages der GÖD und des Bundeskongresses des ÖGB), sondern verschlechtert in vielen Punkten die Situation an Österreichs Universitäten:

• Einzementieren der fehlenden Mitsprachemöglichkeit der betrieblichen Interessensvertretung im Vergleich zu Industriebetrieben (BR-Vors. ohne Stimmrecht im Universitätsrat).
• Aufheben der vor zwei Monaten erzielten kollektivvertraglichen Einigung gerade für Nachwuchswissenschafter durch:

o per Novelle Verlängerung der Kettenvertragsregelung über das Arbeitsverfassungsgesetz hinaus und
o per Novelle Ausschluss der Lektorinnen und Lektoren aus dem Kollektivvertrag.

Die Aufhebung eines Kollektivvertrages und der Arbeitsverfassung durch Novellierung des Universitätsgesetzes ist nicht akzeptabel! 
Diese Novelle benachteiligt vor allem junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter und dabei wiederum junge Frauen bzw. Mütter.

Daneben finden sich noch viele Fehler und offensichtliche redaktionelle Versehen wie z. B. die Zuordnung der JungwissenschafterInnen in der Humanmedizin zum Allgemeinen Universitätspersonal.

Brief an die Nationalratsabgeordneten hier weiterlesen

Uni-Rat Erhard Busek über die Med-Uni Wien

Wenn Sie die aktuelle Ausgabe des  “profil“ vom 22.6.09, Nr.26, 40.Jg., auf Seite 30 u. 31 aufschlagen, lesen Sie was Erhard Busek zur MUW zu sagen hat. Im OTS-AVISO von „profil“  lautete das so:

Busek Erhard

Wien (OTS) – [...] In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ übt der frühere Vizekanzler und Wissenschaftsminister Erhard Busek in seiner Funktion als Vorsitzender des Universitätsrates der im AKH angesiedelten Medizinischen Universität Wien massive Kritik an Zuständen der Fakultät. Im Haus gebe es Kliniken, die seit Jahren keine Forschung mehr betrieben, weil das Personal mit der Versorgung zu vieler Patienten beschäftigt und teils überfordert sei.[...]

Im Originaltext, Busek:
bitte hier weiterlesen

Antwort des MUW-Rektors auf Erklärungen von Prof. Horst Kern, Mitglied des Wissenschaftsrats

Auf der Homepage des Österreichischen Wissenschaftsrats (der ÖWR ist eine Bundeseinrichtung gemäß §119 Universitätsgesetz mit Beratungsfunktion des Ministeriums, des Parlaments und der Universitäten) findet sich der „Onkologiebericht des Österreichischen Wissenschaftsrats“.

Dieser hat mannigfaltige Reaktionen von MUW-Wissenschaftern hervorgerufen. Wir bringen hier die Antwort des MUW-Rektors, Prof. Schütz (laut OTS-Pressemeldung) auf die Aussage eines Mitglieds des ÖWR im Standard.

MUW

    Es ist zu bedauern, dass Herr Kern, den ich persönlich sehr schätze, sich für derartige Halbwahrheiten hergibt. So habe er noch nie erlebt, „dass man die Gutachter menschlich und wissenschaftlich diskreditiert“. Herr Professor Kern, die MUW hat damit nicht begonnen! Denn auch mir ist es in meiner fast dreißigjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit (wo ich daran gewohnt und geschult wurde, begutachtet zu werden) noch nie passiert, dass

(i) Gutachter Begutachtete dermaßen diskreditieren und falsche Behauptungen en masse aufstellen, wie es im Bericht (ganz zu schweigen im Erstbericht) des Wissenschaftsrats der Fall ist,
(ii) dass man den Begutachteten dann keine rechtzeitige Möglichkeit einer Stellungnahme einräumt, und
(iii) wenn es die Stellungnahme schließlich gibt, man glaubt, sie unter Verschluss halten zu müssen.

Zur Aussage Herr Kerns, die Med-Uni habe selbst Mängel zugegeben:

(i) er wird uns doch nicht die Vermessenheit zutrauen, wir schätzten uns als fehlerlos ein, und
(ii) es ist höchst untergriffig, aus einer dem Wissenschaftsrat übergebenen Selbstanalyse zu unseren Stärken und
Schwächen (wie sie alle Unternehmen zur eigenen Standortbestimmung laufend vornehmen und die sie in der Regel gar nicht aus der Hand geben!), uns dort angegebene Schwächen als Mangelzustand vorzuwerfen.

bitte hier weiterlesen

Die neue Ausgabe der Betriebsratszeitung ist online

Die neueste Ausgabe der MUW-Betriebsratszeitung „MIT-BESTIMMUNG“  ist im Netz. Sie finden die Printausgabe ab Mitte der nächsten Woche in Ihrem Klinik-Postfach. Viel Interesse beim Lesen wünscht mit kollegialen Grüßen, Ihr Betriebsrat.

MITBESTIMMUNG 2009-2_29-05-09ddd S1klein bNach Anklicken der Abbildung lesen Sie über

  • Habilkriterien NEU,
  • Urlaub und Freizeitausgleich im AKH,
  • Presseaussendung der Betriebsräte der Med-Unis zum dringenden ärztlichen Personalbedarf,
  • (Begünstigte) behinderte Beschäftigte,
  • MUW-Karrieremodelle im Entwurf und
  • Senatswahlen

Uni-Gesetz-Novelle akutissime

Bitte beachten Sie die Einträge zur gegenwärtig stattfindenden heftigen Diskussion über den Gehalt (oder auch fehlenden Gehalt) des ministerialen Uni-Gesetz-Novellen-Entwurfs:

http://ug02.wordpress.com/

Die rezenten Artikel dazu sind auch hier im rechten Side-Bar oberhalb des Kalenders aufgelistet.

Tetanus-Impfung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Absprache mit Frau Prof. Wiedermann-Schmidt müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass aufgrund der großen Nachfrage, der Anmeldeschluss für die Tetanusimpfung mit 10.6.2009 festgelegt wird. Die Impfung findet am 23.6.09 zwischen 11.00 und 14.00 Uhr im Büro des Betriebsrats 1090 Wien, Spitalgasse 23, Ebene 2, Gang 500A, Zimmer 510 statt.
Lageplan: hier klicken.

Anmeldung und Fragen per Email an Fr. Demel / Institut f. Spez.Prophylaxe u. Tropenmedizin ingrid.demel@meduniwien.ac.at
tel.: 0664 8408490.

ACHTUNG:  Die Hepatitisimpfungen finden nach wie vor gegen Voranmeldung  am Institut für Spez. Prophylaxe und Tropenmedizin statt! (Die Info in einer früher ausgesandten E-Mail war unrichtig)

Anmeldung und Fragen auch dazu per Email an Fr. Demel / Institut f. Spez.Prophylaxe u. Tropenmedizin   ingrid.demel@meduniwien.ac.at
tel.:  0664 8408490.

Mit freundlichen Grüßen,
Gabriele Waidringer                               Ao.Prof. Dr. Thomas Szekeres

Vorsitzende des allgemeinen             Vorsitzender des wissenschaftlichen
Universitätspersonals                           Universitätspersonals

Rektor Schütz zur Umsetzung des Uni-Kollektivvertrags

KV-Rektormitteilung

KV-Rektormitteilung

Bevor der Uni-Kollektivvertrag am 1. Oktober 2009 in Kraft tritt, sind noch einige Umsetzungsbedingungen zu realisieren, u.a. „Richtlinien für den Inhalt und die Modalitäten des Abschlusses von Qualifizierungsvereinbarungen“ (Uni-KV §4, Z.6) im Rahmen des sogenannten Karrieremodells. Umsetzungsbedingungen, die auch mit dem Betriebsrat zu verhandeln sind.
Rektor Schütz:
„…ein leistungsorientiertes Karrieremodell für das wissenschaftliche Personal, das für hochqualifizierte WissenschafterInnen durch den Abschluss von Qualifizierungsvereinbarungen eine Entwicklungsperspektive an der Universität ermöglicht…“
Um den gesamten Brief des Rektors zu lesen, klicken Sie bitte auf die Abbildung.
Der Betriebsrat wird Sie bei den Verhandlungen mit dem Rektorat auf dem Laufenden halten.


Das MUWeblog

wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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