Archiv für März 2009

UMFRAGE: Beschwerden der MUW-MitarbeiterInnen betreffs AKH-ISO-Zertifizierung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Wie sie wissen, soll das gesamte AKH ISO zertifiziert werden, was in Zeiten hoher und nachhaltig geforderter Qualitätsstandards sicher ein wichtiger Schritt ist. Zur Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems, welches Voraussetzung für eine erfolgreiche Zertifizierung ist, werden an praktisch allen Abteilungen auch Ärztinnen und Ärzte eingesetzt.

Es haben uns in diesem Zusammenhang eine Reihe von Beschwerden erreicht:

  • es fehlt offenbar teilweise die entsprechende QM-Ausbildung
  • die ärztliche/wissenschaftliche Tätigkeit (auch Facharzt-Ausbildung) wird durch diese Tätigkeit beeinträchtigt
  • es fehlt ausreichender administrativer Support…

Wir versuchen nunmehr in Zusammenarbeit mit Rektor Schütz Defizite in diesem Zusammenhang zu beheben. Es haben uns sicher nicht alle Betroffenen von Problemen bei der Abwicklung des  Zertifizierungsprozesses  informiert. Wir ersuchen auf diesem Wege (und per Rund-E-Mail) alle Ärztinnen und Ärzte bzw. wissenschaftliche MitarbeiterInnen der MUW, die Aufgaben im Rahmen der ISO Zertifizierung übernommen haben und nun Schwierigkeiten bei der Umsetzung haben, uns gegebenenfalls unter br-wp@medunwien.ac.at zu kontaktieren. Wir werden dann die Probleme sammeln und geschlossen dem Rektor übermitteln. So hoffen wir, dass Ihnen die benötigten QM-Ausbildungen und der notwendige Support für eine reibungslose Zertifizierung des AKH zur Verfügung gestellt werden wird.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich jederzeit zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Szekeres  und  Ingwald Strasser,
für den Betriebsrat des wiss. Personals

E-Mail: br-wp@meduniwien.ac.at,
Weitere Kontakte. 

Siehe auch: Info- und Beschwerdebrief an den Rektor

Rektoren wollen Uni-KV doch unterschreiben – unter Bedingungen:

Die Bedingungen der Rektoren:

  1. Erste Gehaltserhöhung für LektorInnen erstmals 2 Jahre nach Inkrafttreten des Kollektivvertrags.
  2. Die Beschäftigten der dzt. Säule I werden vom KV nicht berührt (außer im Pensionskassenbereich). Die ab dem Inkrafttreten des KV neu Eintretenden werden voll vom KV erfasst.
  3. Der Pensionskassenbeitrag des Dienstgebers (außer bei ProfessorInnen) steigt erst im 3. Jahr nach Inkrafttreten auf 3% des Bruttogehalts (bis zur ASVG-Höchstbeitragsgrundlage)…

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Die UNIKO (ehem. Rektorenkonferenz) empfiehlt dem Dachverband der Universitäten, den KV für die Uni-Beschäftigten ehebaldigst zu unterschreiben und mit 1.10.2009 in Kraft treten zu lassen.

Weiters erwartet die UNIKO von der Gewerkschaft GÖD Unterstützung in der Forderung an BM Hahn, keine Erhöhung der Budgetreserve über 1% des Gesamtbudgets hinaus vorzunehmen.

 

Bedeuten die Bedingungen das Ende des KV?

Bericht im Standard
Stellungnahme des Wissenschaftssprechers der Grünen (OTS)

Gewerkschaft an Rektoren: Aufforderung zur KV-Unterzeichnung

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Auf der MUW-Homepage hatte Rektor Schütz den Vorschlag der UNIKO (ehem. Rektorenkonferenz) publiziert, Minister Hahn solle den einzubehaltenden Globalbudget-Anteil nicht auf 5% erhöhen, sondern bei 1% belassen, damit auch der Uni-Kollektivvertrag (KV) finanziert werden könne.
Darauf geht Minister Hahn nun teilweise ein. Deshalb sieht die Gewerkschaft (KV-Unterzeichnungs-) Handlungsbedarf auf Seiten der Rektoren.

 

Hier ein Auszug aus dem soeben verfassten Brief der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) an die Rektoren:

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 [...] Die GÖD ersucht Sie, sehr geehrter Herr Rektor, angesichts der Erweiterung des Finanzierungsangebots des Wissenschaftsministers dem Inkrafttreten des Kollektivvertrags jetzt Ihre Zustimmung zu geben. Ein weiterer Aufschub des Inkrafttretens des Kollektivvertrags (Verhandlungsbeginn 2004, Paraphierung 2007) wäre für die Personalsituation an den Universitäten  -  arbeitsrechtliche Mindeststandards, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses etc.  -  fatal.

Dr. Wilhelm Gloss, Vorsitzender-Stv. der GÖD

Hier ist der gesamte Brief im Download: Offener GÖD-Brief an die Rektoren.

Und hier ist bereits die Antwort der Rektoren auf die Aufforderung der Gewerkschaft.

Alle Artikel zum Thema: „Kollektivvertrag“

Künftig: Neue Therapiemöglichkeiten aus embryonaler Stammzellforschung

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Bioethikkommission für Stammzellforschung.

17 zu 5 ist vergangenen Montag eine namentliche Abstimmung für die Zukunft der Forschung an embryonalen Stammzellen in der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt ausgegangen.

Über den Mehrheitsbeschluss und den Minderheitsbericht sowie die Abwartehaltung von Minister Hahn lesen Sie bitte im Science Teil der ORF-Homepage.

Stammzellforschung

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Aus Stammzellforschung lernen
und für neue Therapien Nutzen ziehen

 

Interview mit Kurt Grünewald.
Zum Start des Audio-Files   
im Morgenjournal, aufs Bild klicken.

Als ein wichtiges und vernünftiges Signal erachtet der Wissenschafts- und Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, die von einer großen Mehrheit der Bioethikkommission getragene Entscheidung zur Forschung an embryonalen Stammzellen.

Und an den Vizekanzler gewandt kritisiert Grünewald a.a.O.:
„Österreich hat die Biomedizinkonvention des Europarates immer noch nicht ratifiziert“. Diese Ratifizierung würde allerdings mehr Schutz für PatientInnen bei klinischen Studien, das Verbot von Handel mit menschlichen Organen und Geweben, Klonverbot bei Menschen, das Verbot Embryonen zu Forschungszwecken herzustellen und viele andere verbindliche ethische Normen bringen, die sich in österreichischen Gesetzen nicht finden…

weiterlesen ‘Stammzellforschung’

Valorisierter Uni-Kollektivvertrags-Entwurf

Der von den Rektoren auf Grund unklarer Budgetierungskommunikation der Regierung noch nicht zur Unterzeichnung freigegebene Uni-Kollektivvertrag wurde vom Dachverband der österr. Universitäten valorisiert, d.h. die Zahlen wurden auf die derzeitig geltenden höheren Gehaltssätze korrigiert. Siehe: Uni-Kollektivvertrag-1-1-09, pdf ca 300KB (§ 49-wissenschaftl. Personal, S. 29 ff  und § 54-allgem. Personal, S. 36 ff).

Alle Artikel zum Thema „Kollektivvertrag“

ORF: Gewerkschaft kündigt Info-Veranstaltungen an den Unis an

Neben Lehrern, Richtern, Staatsanwälten, Justizwache bekundeten die Universitäten (hier u.a. wegen des fehlenden Kollektivvertrags und wegen  Forschungsförderungsproblemen) öffentlich und mehrfach ihre Bedenken zu den zu erwartenden Minderbudgetierungen.

Heutige Meldung im ORF:
Stv. Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Mag. Peter Korecky, im Originalton:
„… wir haben die Richter und Staatsanwälte, die nicht weiterkönnen. Wir werden  am 1. April (die Unis in Wien möglicherweise schon am 31. März; Details folgen; Anm.d.Red.) Informationsveranstaltungen an den Universitäten haben. Das Budgetproblem ist nicht nur ein Problem des Unterrichtsressorts.“

„Von Unis etwas Geld für FWF abzuzweigen…

…gleicht einer Waldbrandbekämpfung mit dem Wasserglas. Resultat: Die Prioriät von Bildung und Wissenschaft ist für Regierung nichts als ein Lippenbekenntnis und ein erbärmliches Täuschungsmanöver…“, Kurt Grünewald von den Grünen.

FWF: März-Vergabesitzung abgesagt. 
Die Projektanträge werden erst wieder im Mai entschieden.
Siehe auch Brief des FWF-Präsidenten an die Science Community

Siehe auch Artikel: „FWF finanziert derzeit 2500 JungforscherInnen“

Grüne machen Finanzminister verantwortlich (Der Standard).
Der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, machte in einer Aussendung unter anderem Finanzminister Josef Pröll (V) für die Situation verantwortlich. Durch seine „ohnedies reichlich späte“ Budgetrede blockiere Pröll „zentrale Entscheidungen für die Zukunft von ForscherInnen und ihrer Arbeit, obwohl die Budgetverhandlungen längst abgeschlossen sind“.

Der Finanzminister inszeniere sich hier auf Kosten der Forschung, so Grünewald. Sechs Monate ohne finanzielle Mittel in der wissenschaftlichen Forschung würden verheerende Folgen für die Zukunft und die Entwicklung Österreichs im internationalen Vergleich nach sich ziehen. „Wenn in der äußerst kompetitiven Grundlagenforschung aktuell geplante Projekte nicht sofort gestartet werden können, kann man sie gleich bleiben lassen.“ Mit der ständigen Vertagung der Vergabesitzungen durch den FWF “ werden ForscherInnen verunsichert, die AntragsstellerInnen und ProjektleiterInnen frustriert“, so der Wissenschaftssprecher der Grünen.

Betriebsrat kritisiert Arbeitsbedingungen der MUW-ÄrztInnen

Betriebsratsvorsitzender Thomas Szekeres im Interview in der heutigen Printausgabe der „Presse“, 9.3.2009:

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Die Uni-Ärzte am Wiener AKH sind total im Spitalsbetrieb eingesetzt, sie kommen nicht mehr zum Forschen.
Thomas Szekeres: Ja, wir haben eine Umfrage: Die Kolleginnen und Kollegen geben an, dass sie über 80 Prozent ihrer Zeit mit der Routineversorgung von Patienten beschäftigt sind – bei einer durchschnittlichen 70-Stunden-Arbeitswoche. Gleichzeitig gibt es einen Bedarf an zusätzlichen 150 Ärzten im AKH. Das wird auch vom Rektorat und Uni-Rat so gesehen. Wir hoffen, dass eine Finanzierung für diese Stellen möglich wird.

Die Presse: Was sind die vordringlichen Forschungsbereiche?
Szekeres: Die Universität benennt Schwerpunkte in der Forschung, wobei Immunologie, Onkologie und Hirnforschung Schwerpunkte sind, in denen seit Jahren erfolgreich geforscht wird.

Die Presse: Es wird im Sparbudget kaum das geforderte Personal geben. Welchen Ausweg schlagen Sie vor?
Szekeres: Man muss für die erforderlichen Stellen Geld in die Hand nehmen, es ist auch notwendig, den Kollektivvertrag zu finanzieren (siehe auch Rektorenmeinungen dazu), weil nur dadurch die Einstiegsgehälter auf ein international konkurrenzfähiges Niveau angehoben werden können.

Die Presse: Wer soll das für das AKH, das größte Spital Wiens, finanzieren?
Szekeres: An sich sind sämtliche Ärzte des AKH Mitarbeiter der Medizin-Uni, sie werden durch das Wissenschaftsbudget finanziert. Die finanzielle Vereinbarung über den sogenannten klinischen Mehraufwand erfolgt zwischen der Universität und der Stadt Wien. Der Vertrag läuft bis 2013. Unser unmittelbarer Ansprechpartner ist Minister Hahn. Was notwendig wäre, ist die Definition des Leistungsumfanges des AKH, die ist nie erfolgt. Etwa, wie viele Patienten und welche Patienten behandelt werden sollen.

Die Presse: Der Kollektivvertrag lässt noch auf sich warten. Was sind Ihre Erwartungen für die neue Regelung?
Szekeres: Der neue Kollektivvertrag würde zwei wesentliche Vorteile bringen: Der erste wäre eine flachere Gehaltskurve, das heißt, man beginnt mit höheren Einstiegsgehältern, was sinnvoll ist, weil die Uni für Jüngere attraktiver werden würde. Das Zweite, was notwendig ist, ist ein österreichweites Karrieremodell, das auch einen Wechsel zwischen den Universitäten erlaubt und begabten, erfolgreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Perspektive bietet. Im Moment ist das leider nicht der Fall.
(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 09.03.2009)
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Zeckenimpfung

ZECKENIMPFAKTION  (Rund-E-Mail vom 2.3.09) für alle MUW-Beschäftigten

ORT: BETRIEBSRAT, 1090 Wien, Spitalgasse 23, Ebene 2, Gang 500, Zimmer 510. LAGEPLAN: hier klicken. Zur Impfung bitte – falls vorhanden – Impfpass mitnehmen.

1.TERMIN: Dienstag, 31. März 2009, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Folgende Impfungen werden durchgeführt:
Erstimpfung (2 Teilimpfungen im Abstand von 2-4 Wochen notwendig) bzw. 
3. Teilimpfung (für diejenigen, die voriges Jahr die 1. und 2. Teilimpfung erhalten  haben) bzw.
Auffrischungsimpfung nach 3 bzw. 5 Jahren (nach Grundimmunisierung Auffrischung  nach 3 Jahren, ab der 4. Impfung Auffrischung alle 5 Jahre, ab dem 60. Lebensjahr nach 3 Jahren)

2.TERMIN: Donnerstag, 23. April 2009, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Folgende Impfungen werden durchgeführt:
2. Teilimpfung (2 Teilimpfungen im Abstand von 2-4 Wochen notwendig) bzw.
3. Teilimpfung (für diejenigen, die voriges Jahr die 1. und 2. Teilimpfung erhalten  haben)
bzw. Auffrischungsimpfung nach 3 bzw. 5 Jahren (nach Grundimmunisierung Auffrischung  nach 3 Jahren, ab der 4. Impfung Auffrischung alle 5 Jahre, ab dem 60. Lebensjahr  nach 3 Jahren)

Preis pro Impfung: 
Bedienstete, die über die BVA versichert sind EUR 6,00 
Bedienstete, die über die WGKK versichert sind EUR 14,00

Bitte um ANMELDUNG bis 27.3.09 bei Fr. Demel (email: ingrid.demel@meduniwien.ac.at oder nur im Ausnahmefall unter der Tel.Nr. 06648408490 bzw. 40490-64861) vom Institut für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin. Bei Anmeldung per email erfolgt keine Rückbestätigung. Die Bezahlung des Impfstoffes erfolgt direkt am Impftag. Wir ersuchen jedoch, um Wartezeiten zu vermeiden, den Betrag abgezählt bereitzuhalten.

Uni-LehrerInnen-Gewerkschaft für Kollektivvertrag mit planbaren Karriereschritten

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     Richard Kdolsky, Unfallchirurg, Vorsitzender der HochschullehrerInnen-Gewerkschaft, spricht in einem APA-Interview über den seit Jahren ausverhandelten Kollektivvertrag, der endlich implementiert werden soll, über die damit verbundenen planbaren Karriereschritte und Gehaltserhöhungen:

 

Der neue Kollektivvertrag für das wissenschaftliche und künstlerische Personal und die allgemeinen Bediensteten an den Universitäten – insgesamt rund 30.000 – soll für alle seit dem 1. Jänner 2004 neu eingetretenen Mitarbeiter gelten. Ab diesem Zeitpunkt (Vollrechtsfähigkeit der Unis) wurde Personal nur mehr nach dem Angestelltenrecht aufgenommen, ohne Uni-übergreifende Regelungen.  Junge Wissenschafter am Anfang ihrer Laufbahn hätten deswegen derzeit „keine Karriereaussichten“, sagte der Vorsitzende der Hochschullehrer-Gewerkschaft, Richard Kdolsky, im Gespräch mit der APA. Durch den neuen KV werde dagegen die Laufbahn für den Arbeitnehmer „berechenbar“.

 

Eine typische wissenschaftliche Uni-Laufbahn soll künftig so aussehen:
Die erste Sprosse der Karriereleiter nach dem Master bzw. Diplom ist eine auf vier bis sechs Jahre befristete Stelle als Uni-Assistent. In dieser Zeit sollte Doktorat bzw. PhD absolviert werden. Noch bevor dieser Vertrag ausläuft, sollte in einem Gespräch zwischen Arbeitgeber und -nehmer klar werden, ob man Chancen für eine weitere wissenschaftliche Karriere an der
jeweiligen Uni hat. Wenn ja, kann man sich auf eine sogenannte „Laufbahnstelle“ bewerben, also eine maximal sechsjährige Post-Doc-Stelle mit dem Titel „Assistant Professor“.

Für diese Stelle muss mit der Uni-Leitung eine „Qualifikationsvereinbarung“ abgeschlossen werden. Darin wird festgelegt, was der Kandidat in einem Zeitraum von bis zu sechs Jahren erreichen muss – etwa eine Habilitation, eine bestimmte Lehrqualifikation etc. Die Fortschritte werden jährlich überprüft.

 

weiterlesen ‘Uni-LehrerInnen-Gewerkschaft für Kollektivvertrag mit planbaren Karriereschritten’

Rektor Wolfgang Schütz zum Uni-Kollektivvertrag, den das Ministerium nicht voll finanzieren will

Nach der Reaktion von Rektor Badelt, UNIKO-Vorsitzender (ehem. Rektorenkonferenz), auf den von Finanz- und Wissenschaftsministerium undurchsichtig formulierten Inhalt des Uni-Budgets:

„…Ein wirtschaftlich vernünftiger Rektor muss wissen, wie hoch der Dispositionsspielraum für die Universitäten ist, bevor er den KV unterschreiben kann…“. Und zwar auf verbindliche Art und Weise, weil man ja auch eine rechtsverbindliche Unterschrift unter den KV setze,

präzisiert Rektor Schütz, MUW, auf der Homepage für seine MitarbeiterInnen:

„Die Universitätenkonferenz (Uniko) hat in ihrer Plenarsitzung von vergangenem Montag einstimmig beschlossen, den Dachverband der Universitäten zu legitimieren, den bereits seit geraumer Zeit ausverhandelten Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der 21 öffentlichen Universitäten zu unterschreiben.

Dabei geht die Uniko von der Voraussetzung aus, dass den Universitäten jener Budgetbetrag zur Verfügung gestellt wird, wie ihn Herr Bundesminister Hahn einer Delegation der Uniko am 13. Februar d.J. genannt hat und der darauf abzielt, den Anteil der Universitäten auf 2% des BIPs im tertiären Bildungssektor bis 2020 zu erhöhen. Dafür wird zur Finanzierung der Leistungsvereinbarungsperiode 2010-2012 ein jährlicher Rahmen von rund € 400 Mio. mehr zur Verfügung stehen als es im Vergleichszeitraum 2007 – 2009 der Fall war. Mit diesen Mitteln sind jedoch auch sämtliche Valorisierungen der Bezüge, Mietensteigerungen (inklusive Zuschlagsmieten) und Infrastrukturinvestitionen abzudecken.

weiterlesen ‘Rektor Wolfgang Schütz zum Uni-Kollektivvertrag, den das Ministerium nicht voll finanzieren will’


Das MUWeblog

wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

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