Im Rahmen der heutigen Ablehnung der Abschaffung der Studiengebühren im Nationalrat durch SPÖ, ÖVP und BZÖ fällt folgendes Zitat der VP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek aus der “Parlamentarischen Korrespondenz” auf (Hintergrund: Studenten müssten unverschuldet auf Fortsetzung des Studiums warten, aber Gebühren weiterbezahlen):
…dass es an den Medizinuniversitäten Schwierigkeiten gibt, da die Ärzte zu sehr mit der Krankenversorgung beschäftigt seien…
Zuallermindest wird das Wissen um das Problem hier nicht abgestritten: – aufgerieben zu werden zwischen Überschreiten von Arbeitszeithöchstgrenzen in PatientInnenbetreuung, Forschung in der “Freizeit” und Lehre (Studenten, Facharztaspiranten).
Es erhebt sich die Frage: Wieso sollte ein Lokalpolitiker (Hahn, ÖVP-Wien) dem Wissenschaftsminister (Hahn, ÖVP-Bund) die Querfinanzierung der PatientInnenbetreuung im Wiener AKH durch die MUW ausreden?





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