Unser Betriebsrat hatte Minister Hahn zu einem Gespräch eingeladen.
Der Einladung Folge leisteten schließlich zwei hochrangige Ministerialbeamte und Experten, Mag. Richard Fritsch und Dr. Erwin Neumeister.
Die Beamten aus dem Ministerium erklärten uns, ihre Sicht der MUW und Uniwelt. Hier ihre Einschätzung:
Das Problem der Vollbelastung der MUW-MitarbeiterInnen mit Routinearbeit sei dem Ministerium bekannt.
Die Einstellung von 150 neuen ärztlichen MitarbeiterInnen interessiere das Ministerium nur im Rahmen von Forschung und Lehre aber nicht im Rahmen der Patientenversorgung. Die autonome MUW müsse Letzteres selbst regeln, wobei die Stadt Wien mitspielen solle. Der Bund könne nicht immer zahlen. Mag. Fritsch wurde vom Minister beauftragt, die tatsächlich geleisteten Finanzmittel zum Klinischen Mehraufwand an MUW/AKH zu eruieren. Dieses Studienergebnis soll Mitte 2009 die Grundlage für künftige Verhandlungen mit der Gemeinde darstellen. Bezüglich Arbeitszeitgesetz solle im neuen UG berücksichtigt werden, dass sich der Krankenanstaltenträger nicht mehr der Verantwortung für die Überbelastung der ÄrztInnen entziehen kann.
Es müsse eine feinere Trennung zwischen Lehre, Forschung und PatientInnenbetreuung erfolgen.
Zur Finanzierung des Kollektivvertrags, und damit der Karrieremodelle, werde es im Herbst Gespräche mit dem Finanzministerium geben.
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Unsere Besucher nahmen aber auch einiges mit
Unter anderem haben die Ministerialbeamten aus der Diskussion folgende unserer Anliegen und Bedenken ins Ministerium mitgenommen:
Bitte lesen Sie weiter:
Mitnahme der Anliegen ins Ministerium:
- der geltenden ministeriellen Uni-Aufsichtspflicht nachzukommen
- die Anliegen der MUW gegenüber AKH/Gemeinde sollten kräftig unterstützt werden
- dass die PatientInnenversorgung nicht von Forschung und Lehre getrennt gesehen werden kann
- das Interesse des BM zur Erstellung der Rahmenbedingungen für die Leistung von internationaler MUW-Spitzenforschung erscheint sehr zurückhaltend
- die verstärkte Förderung medizinischer, angewandter Forschung
durch Forschungsförderungsinstitutionen sollte unterstützt werden - ansprechende Perspektiven sollten geschaffen werden, um trotz bestehender Rahmenbedingungen junge WissenschafterInnen für eine MUW-Karriere zu motivieren, z.B. Kollektivvertrags-Realisierung inkl. Karrieremodell.





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