Nach EU-Arbeitsminister-Treffen: Minister Bartenstein ist glücklich die 65-Stundengrenze erreicht zu haben. Warum nicht auch gleich gratis arbeiten, Herr Bartenstein.
Der standard.at (Artikel) berichtet:
Während Minister Bartenstein und die WKÖ den erzielten Kompromiss loben, hagelt es Kritik seitens der Gewerkschaften und des Wiener Bürgermeisters
… und Minister Bartenstein spricht, dass er glücklich über die Regelung wäre und …
dass mein Schlaf ruhiger sein wird, weil wir in Sachen Arbeitszeit in den Spitälern nicht mehr gegen EU-Recht verstoßen”, sagte Bartenstein.
Na Gratulation, Herr Minister, da freuen wir uns aber für ihr Nachtleben.
Für ÖGB und Bedienstete der MedUnis keine Freudenmeldung
Zitat aus dem Standard-Artikel:
Während ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer von einem “verheerenden Signal für das soziale Europa“, spricht, wird die neue Regelung vom stellvertretenden Generalsekretär der Wirtschaftskammer (WKÖ), Reinhold Mitterlehner, begrüßt.
Was bedeutet das für uns?
Für unsere Arbeitszeiten an den Med-Unis in Österreich bedeutet die EU-Regelung wohl:
Statt mehr Personal zu vernünftigen Arbeitszeiten, wird weniger Personal zu gesetzlich angepassten längeren Arbeitszeiten beschäftigt werden.
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PS: Damit ist unsere schöne Karikatur mit dem Titel “Die 60-Stunden Arbeitswoche? We have it!” schon ad absurdum geführt. 65 Stundenwoche müsste es dann ganz legalisiert heißen. Zwischenzeitlich wurde diese EU-Arbeitszeitregelung zwar niedergestimmt, aber noch besser, Sie sehen sich die Realität in den MUW-Umfrageergebnissen zur Arbeitszeit an: Artikel und Grafik vom 24.2.2009. Auch die an MUW/AKH praktizierte 70-Stunden Arbeitswoche ist schon oft überholt worden.
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