Josef Broukal hat heute für die SPÖ einen alternativen Entwurf für die Novelle des UG 02 präsentiert:
„Dieser Entwurf bildet das Regierungsprogramm vollständig ab. Er bringt den Unis die notwendigen steigenden Einnahmen, den Studierenden bessere Studienverhältnisse, den jungen WissenschafterInnen berufliche Sicherheit bei Bewährung und dem vom UG 2002 abgestraften ‚Mittelbau‘ Genugtuung. Im Gegensatz zum Entwurf von Hahn kommt der SPÖ-Entwurf ohne neue Zugangshürden aus.“
Hier ist der alternative Vorschlag als PDF herunterladbar. Zum legistischen Antragstext hat die SPÖ auch eine eigene parlamentarische Begründung formuliert.
Beide Dokumente finden sich zur Dokumentation im Blog „UG02-Novelle„ eingefügt. (Dort zu finden auch der Ministerentwurf und der Begründungstext des Ministers.)
Sicher näher am Regierungsprogramm und an den Interessen der Betroffenen
Soviel zeigt ein erstes Querlesen: der alternative Entwurf des SPÖ-Wissenschaftssprechers hält sich an das Regierungsprogramm. Die Distanz des Ministerentwurfs vom Regierungsabkommen wird dadurch noch klarer.
Dass der SP-Entwurf ohne weitere Zugangsbeschränkungen auskommt und den Mittelbau stärken will, war zu erwarten (siehe derStandard.at).
Die Regierung möchte im Eilzugstempo noch vor dem Sommer eine grundlegende Änderung des österreichischen Gesundheitssystems beschließen. Diese betrifft alle Ärztinnen und Ärzte. In erster Linie sollen Kassenärzte finanziell unter Druck gesetzt werden und ihre Anzahl soll stark reduziert werden.
sagt SPÖ – Wissenschaftssprecher Josef Broukal. Die ÖVP habe in wesentlichen Punkten, die Inhalt des Koalitionsabkommens sind, keinen einzigen Vorschlag gemacht, kritisiert Broukal am Freitag. (OTS)










