Spitalsaufenthalte der PatientInnen: kürzer, dafür zahlreicher. Auswirkung auf ärztliche Arbeitsbedingungen

OP KH 2007a

Während die Spitalsentlassungen steigen, ist im gleichen Zeitraum die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Akut-Krankenanstalten auf 6,8 Tage gesunken, 1989 betrug sie noch 11 Tage. Die Menschen kommen immer öfter ins Spital, wodurch die Ärztinnen und Ärzte unter Leistungsdruck geraten. Sie müssen immer mehr Patientinnen und Patienten betreuen. Das hat negative Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Spitalsärztinnen und -ärzte, denn dieser Leistungsdruck schlägt sich nach wie vor in überlangen Dienstzeiten nieder. Die Einhaltung der Arbeitszeiten ist jedoch einerseits für die Sicherheit der Patienten, andererseits für die Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte notwendig.

Am AKH Wien erfolgen im Jahr durchschnittlich 1,3 Millionen ambulante Untersuchungen bei rund 600.000 ambulanten Patienten jährlich. Vor allem an Randzeiten wie an Wochenenden und Feiertagen, [...] an denen der niedergelassene Bereich derzeit keine Versorgung bietet, sind die Leistungen der Spitäler unerlässlich.

Link: Unterlagen der Pressekonferenz der Bundeskurie Angestellte ÄrztInnen und Österr. Ges f. Chirurgie

Manifest der Wiener angestellten Ärztinnen und Ärzte

[...] Der offene Zugang zu ärztlicher Betreuung und Vorsorge muss für alle Mitmenschen – ohne Ansehen der Person, ihrer Herkunft, eines religiösen Bekenntnisses, des Alters und der Einkommenssituation – gewährleistet sein. [...]
Wir fordern eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die angestellten Ärztinnen und Ärzte. Darunter verstehen wir vor allem die Einhaltung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KAAZG), genügend lange Regenerationsphasen, ausreichend Zeit für Weiterbildung und Wissensaneignung sowie eine der Leistung, dem Risiko und der Haftung entsprechende Bezahlung.
Wir treten für eine Entbürokratisierung des Gesundheitswesens ein. Medizinische Erfordernisse sind ausschließlich durch Ärztinnen und Ärzte festzulegen. Ökonomische Kriterien sind zu berücksichtigen, dürfen aber die Entscheidung über die medizinische Versorgung nicht bestimmen. Die Leitung einer Krankenanstalt muss Ärztinnen und Ärzten vorbehalten sein. Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, im Sinne unserer Patientinnen und Patienten die Rahmenbedingungen für die Durchsetzung unserer Forderungen zu schaffen. [...]
Link zum Manifest

Ausschnitt Begleittext des Sektionsobmanns der angestellten ÄrztInnen und MUW-Betriebsratsvorsitzenden, Thomas Szekeresz: “Die Aus- und Fortbildung erfolgen oft in der Freizeit. Die Dienstgeber können dafür nicht ausreichend zahlen. Wenn die Pharmaindustrie das zahlt, ist es illegal. Doch für KollegInnen am Beginn ihrer Karriere sind Kongressreisen oft unerschwinglich.” Diese Forderung gehe vordringlich an Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP). Link: DerStandard.at

Uni-Gesetznovelle: Interview mit Minister Hahn in der “Presse”

“Die Presse” bringt in der Printausgabe vom 6.7.09 ein Interview von Erich Witzmann mit Wissenschaftsminister Hahn (LINK). Dieses zeigt, dass durch die Interessens-Vernetzung des Uni-Mittelbaus im Bereich der PersonalvertreterInnen, Betriebsräte und Gewerkschaft, doch einiges an Änderungen im Ministerentwurf zur Novellierung des Uni-Gesetzes bewirkt werden konnte.

[...] Sie wollen Ihre Uni-Gesetzesnovelle gegen großen Widerstand umsetzen?
Johannes Hahn: Wir haben monatelang, seit Anfang März, mit allen Beteiligten immer wieder Gespräche geführt und vieles weiterentwickelt. Ich bin für den Abschluss vor dem Sommer zuversichtlich.

Es gibt aber keine universitäre Gruppe, die diese Reform begrüßt.
Hahn: Fast jede Gruppe begrüßt Teile davon; die Kritik, die geäußert wird, ist aber oft das, was in der Wahrnehmung übrig bleibt. Wir hatten Gespräche mit der Gewerkschaft, wir haben eine befriedigende Lösung für die Lektoren, die sowohl den Bedürfnissen der Universitäten als auch den Betroffenen selbst gerecht wird. Wir haben etwas für die Betriebsräte gemacht. In Summe muss man sagen: Die Autonomie wird fortgesetzt. Das heißt im Klartext: Noch mehr Verantwortung für die einzelnen Entscheidungsorgane an den Unis.

Gibt es einen Spielraum in den heute beginnenden parlamentarischen Verhandlungen für Veränderungen?
Hahn: Wir haben zwischen dem Ministerratsbeschluss und der ersten Ausschusssitzung noch eine Fülle von Gesprächen gehabt und einige Adaptierungen vorgenommen.

Zum Beispiel?
Hahn: Zum Beispiel eine präzise Regelung für die Lektoren. Wir haben nachjustiert, dass an den Medizin-Unis auch Ärzte in Ausbildung, also der Mittelbau, bei den Senatswahlen mitbestimmen dürfen. Wir haben etwas bei der Mitbestimmung der Betriebsräte im Uni-Rat gemacht [...]

Link zum Artikel in: diepresse.com

“Urlaub im AKH”: Finden Sie die Unterschiede in den AKH-Urlaubsbildern

Urlaub 1

 

MUWiener-Cartoon Collection, Nr.4. Mit Klick auf das Bild vergrößern Sie es im separaten Rahmen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel “Urlaub und Freizeitausgleich”: in der MIT-BESTIMMUNG vom Juni 2009.  

 

Urlaub 02

 

 

 Die Bilder wurden gezeichnet von Helmut Kilian.

 Hier klicken: Unter diesem Link gibt´s die komplette MUWiener-Cartoon-Sammlung

Medizin-Studienbewerbungs-Test: 3400 KandidatInnen in Wien, 1100 in Graz und 1700 in Innsbruck

…für insgesamt 1500 Studienplätze.
Link zur relevanten Seite der MUW-Homepage
DerStandard berichtet (Link):

Wien/Graz/Innsbruck – Zum vierten Mal hat heute in Wien und Innsbruck der Eignungstest Medizin Studium (EMS) bzw. in Graz der Test zu medizinrelevanten Grundlagenfächern (Biologie, Chemie, Physik) stattgefunden. Diesmal haben sich 6271 Bewerber um die 1500 Studienplätze für Human- bzw. Zahnmedizin bemüht. 75 Prozent der Plätze sind für Studenten mit österreichischem Maturazeugnis reserviert, 20 Prozent gehen an EU-Bürger und der Rest an Nicht-EU-Bürger. () Ab 10.8.09 werden die Ranking-Ergebnisse bekanntgegeben werden.

Ärztekammer gegen Bachelor-Medizinstudium

Die Stellungnahme der Ärztekammer gegen die “Bologna-Strukturen” im Wortlaut (OTS-Link)

- Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) lehnt die Einführung eines Bakkalaureat-Studiums an den medizinischen Universitäten ab und fordert die Beibehaltung des einheitlichen und einstufigen Medizinstudiums auf hohem Niveau. In einer am Freitag beschlossenen Resolution plädiert die ÖÄK-Vollversammlung für eine gesetzliche Regelung, welche die Zweiphasigkeit des Medizinstudiums dezidiert ausschließt und an der gegebenen wissenschaftsbasierten Studienordnung mit dem Abschluss des Dr. med. univ. festhält.

In der Begründung heißt es,

Bitte hier weiterlesen

Betriebsrätekonferenz der Universitäten protestiert gegen Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009

An
den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
den Präsidenten des ÖGB
den Vorsitzenden der GÖD
die Klubobleute der parlamentarischen Parteien
die WissenschaftssprecherInnen
die Mitglieder des Wissenschaftsausschusses

 Sehr geehrte Damen und Herren!             Wien, 23. Juni 2009

Die Betriebsrätekonferenz protestiert aufs Schärfste gegen die Regierungsvorlage des Universitätsrechts Änderungsgesetzes 2009 und zwar insbesondere gegen jene Bestimmungen, die den vor wenigen Wochen abgeschlossenen Kollektivvertrag konterkarieren ehe dieser in Kraft getreten ist.
Wir fordern Sie auf, die Regierungsvorlage entsprechend abzuändern.

1) Die Neufassung des § 109 (2) ist abzulehnen. Die Kettenvertragsregelung ermöglicht es den Universitäten schon jetzt, großzügige Aneinanderreihungen von befristeten Arbeitsverträgen zu Lasten einer vernünftigen Lebensplanung der betroffenen ArbeitnehmerInnen durchzuführen. Die intendierte Möglichkeit, diese Befristungen bis zu zwölf Jahre lang zu erlauben, verkehrt das Kettenvertragsverbot in sein Gegenteil und behindert die Karriereplanung der Betroffenen bzw. unterläuft die vereinbarten Beschäftigungsmodelle des Kollektivvertrags auf das Gröbste.

2) Die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen in Ausbildung zum Facharzt/Fachärztin unterrichten im klinischen Bereich vieler Medizinuniversitäten 50% der Praktika des Studiums der Humanmedizin. Auf Grund einer formalen Fehlzuordnung werden diese vom Wahlrecht zur korrekten Vertretungsgruppe im Senat ausgeschlossen. Dieses redaktionelle Versehen muss korrigiert werden.

Die weiteren Punkte bitte hier weiterlesen

UG-Novelle: Brief der Gewerkschaft an die Abgeordneten des Nationalrats

Sehr geehrter Herr Nationalratsabgeordneter,   Sehr geehrte Frau Nationalratsabgeordnete, sehr geehrtes Gewerkschaftsmitglied!

Die vorliegende Novelle zum UG 2002 berücksichtigt nicht nur keinerlei die jahrelang erhobenen gewerkschaftlichen Forderungen (einstimmige Beschlüsse des Gewerkschaftstages der GÖD und des Bundeskongresses des ÖGB), sondern verschlechtert in vielen Punkten die Situation an Österreichs Universitäten:

• Einzementieren der fehlenden Mitsprachemöglichkeit der betrieblichen Interessensvertretung im Vergleich zu Industriebetrieben (BR-Vors. ohne Stimmrecht im Universitätsrat).
• Aufheben der vor zwei Monaten erzielten kollektivvertraglichen Einigung gerade für Nachwuchswissenschafter durch:

o per Novelle Verlängerung der Kettenvertragsregelung über das Arbeitsverfassungsgesetz hinaus und
o per Novelle Ausschluss der Lektorinnen und Lektoren aus dem Kollektivvertrag.

Die Aufhebung eines Kollektivvertrages und der Arbeitsverfassung durch Novellierung des Universitätsgesetzes ist nicht akzeptabel! 
Diese Novelle benachteiligt vor allem junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter und dabei wiederum junge Frauen bzw. Mütter.

Daneben finden sich noch viele Fehler und offensichtliche redaktionelle Versehen wie z. B. die Zuordnung der JungwissenschafterInnen in der Humanmedizin zum Allgemeinen Universitätspersonal.

Brief an die Nationalratsabgeordneten hier weiterlesen

Uni-Rat Erhard Busek über die Med-Uni Wien

Wenn Sie die aktuelle Ausgabe des  ”profil” vom 22.6.09, Nr.26, 40.Jg., auf Seite 30 u. 31 aufschlagen, lesen Sie was Erhard Busek zur MUW zu sagen hat. Im OTS-AVISO von “profil”  lautete das so:

Busek Erhard

Wien (OTS) – [...] In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” übt der frühere Vizekanzler und Wissenschaftsminister Erhard Busek in seiner Funktion als Vorsitzender des Universitätsrates der im AKH angesiedelten Medizinischen Universität Wien massive Kritik an Zuständen der Fakultät. Im Haus gebe es Kliniken, die seit Jahren keine Forschung mehr betrieben, weil das Personal mit der Versorgung zu vieler Patienten beschäftigt und teils überfordert sei.[...]

Im Originaltext, Busek:
bitte hier weiterlesen

Antwort des MUW-Rektors auf Erklärungen von Prof. Horst Kern, Mitglied des Wissenschaftsrats

Auf der Homepage des Österreichischen Wissenschaftsrats (der ÖWR ist eine Bundeseinrichtung gemäß §119 Universitätsgesetz mit Beratungsfunktion des Ministeriums, des Parlaments und der Universitäten) findet sich der “Onkologiebericht des Österreichischen Wissenschaftsrats”.

Dieser hat mannigfaltige Reaktionen von MUW-Wissenschaftern hervorgerufen. Wir bringen hier die Antwort des MUW-Rektors, Prof. Schütz (laut OTS-Pressemeldung) auf die Aussage eines Mitglieds des ÖWR im Standard.

MUW

    Es ist zu bedauern, dass Herr Kern, den ich persönlich sehr schätze, sich für derartige Halbwahrheiten hergibt. So habe er noch nie erlebt, “dass man die Gutachter menschlich und wissenschaftlich diskreditiert”. Herr Professor Kern, die MUW hat damit nicht begonnen! Denn auch mir ist es in meiner fast dreißigjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit (wo ich daran gewohnt und geschult wurde, begutachtet zu werden) noch nie passiert, dass

(i) Gutachter Begutachtete dermaßen diskreditieren und falsche Behauptungen en masse aufstellen, wie es im Bericht (ganz zu schweigen im Erstbericht) des Wissenschaftsrats der Fall ist,
(ii) dass man den Begutachteten dann keine rechtzeitige Möglichkeit einer Stellungnahme einräumt, und
(iii) wenn es die Stellungnahme schließlich gibt, man glaubt, sie unter Verschluss halten zu müssen.

Zur Aussage Herr Kerns, die Med-Uni habe selbst Mängel zugegeben:

(i) er wird uns doch nicht die Vermessenheit zutrauen, wir schätzten uns als fehlerlos ein, und
(ii) es ist höchst untergriffig, aus einer dem Wissenschaftsrat übergebenen Selbstanalyse zu unseren Stärken und
Schwächen (wie sie alle Unternehmen zur eigenen Standortbestimmung laufend vornehmen und die sie in der Regel gar nicht aus der Hand geben!), uns dort angegebene Schwächen als Mangelzustand vorzuwerfen.

bitte hier weiterlesen

Die neue Ausgabe der Betriebsratszeitung ist online

Die neueste Ausgabe der MUW-Betriebsratszeitung “MIT-BESTIMMUNG”  ist im Netz. Sie finden die Printausgabe ab Mitte der nächsten Woche in Ihrem Klinik-Postfach. Viel Interesse beim Lesen wünscht mit kollegialen Grüßen, Ihr Betriebsrat.

MITBESTIMMUNG 2009-2_29-05-09ddd S1klein bNach Anklicken der Abbildung lesen Sie über

  • Habilkriterien NEU,
  • Urlaub und Freizeitausgleich im AKH,
  • Presseaussendung der Betriebsräte der Med-Unis zum dringenden ärztlichen Personalbedarf,
  • (Begünstigte) behinderte Beschäftigte,
  • MUW-Karrieremodelle im Entwurf und
  • Senatswahlen

Uni-Gesetz-Novelle akutissime

Bitte beachten Sie die Einträge zur gegenwärtig stattfindenden heftigen Diskussion über den Gehalt (oder auch fehlenden Gehalt) des ministerialen Uni-Gesetz-Novellen-Entwurfs:

http://ug02.wordpress.com/

Die rezenten Artikel dazu sind auch hier im rechten Side-Bar oberhalb des Logos für Kontakt zur Behindertenvertrauensperson aufgelistet.

Tetanus-Impfung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Absprache mit Frau Prof. Wiedermann-Schmidt müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass aufgrund der großen Nachfrage, der Anmeldeschluss für die Tetanusimpfung mit 10.6.2009 festgelegt wird. Die Impfung findet am 23.6.09 zwischen 11.00 und 14.00 Uhr im Büro des Betriebsrats 1090 Wien, Spitalgasse 23, Ebene 2, Gang 500A, Zimmer 510 statt.
Lageplan: hier klicken.

Anmeldung und Fragen per Email an Fr. Demel / Institut f. Spez.Prophylaxe u. Tropenmedizin ingrid.demel@meduniwien.ac.at
tel.: 0664 8408490.

ACHTUNG:  Die Hepatitisimpfungen finden nach wie vor gegen Voranmeldung  am Institut für Spez. Prophylaxe und Tropenmedizin statt! (Die Info in einer früher ausgesandten E-Mail war unrichtig)

Anmeldung und Fragen auch dazu per Email an Fr. Demel / Institut f. Spez.Prophylaxe u. Tropenmedizin   ingrid.demel@meduniwien.ac.at
tel.:  0664 8408490.

Mit freundlichen Grüßen,
Gabriele Waidringer                               Ao.Prof. Dr. Thomas Szekeres

Vorsitzende des allgemeinen             Vorsitzender des wissenschaftlichen
Universitätspersonals                           Universitätspersonals

Rektor Schütz zur Umsetzung des Uni-Kollektivvertrags

KV-Rektormitteilung

KV-Rektormitteilung

Bevor der Uni-Kollektivvertrag am 1. Oktober 2009 in Kraft tritt, sind noch einige Umsetzungsbedingungen zu realisieren, u.a. “Richtlinien für den Inhalt und die Modalitäten des Abschlusses von Qualifizierungsvereinbarungen” (Uni-KV §4, Z.6) im Rahmen des sogenannten Karrieremodells. Umsetzungsbedingungen, die auch mit dem Betriebsrat zu verhandeln sind.
Rektor Schütz:
“…ein leistungsorientiertes Karrieremodell für das wissenschaftliche Personal, das für hochqualifizierte WissenschafterInnen durch den Abschluss von Qualifizierungsvereinbarungen eine Entwicklungsperspektive an der Universität ermöglicht…”
Um den gesamten Brief des Rektors zu lesen, klicken Sie bitte auf die Abbildung.
Der Betriebsrat wird Sie bei den Verhandlungen mit dem Rektorat auf dem Laufenden halten.

Info für Nachwuchswissenschafterinnen

MUW

Curriculum „schrittweise“ 2009/10 für Nachwuchswissenschafterinnen an der MUW

Laufzeit: Oktober 2009 bis Oktober 2010
Bewerbungen: werden ab sofort bis 15.6.2009 entgegengenommen.
Weitere Infos: http://www.meduniwien.ac.at/gender

Das Programm umfasst 5 Seminare (Stress- und Zeitmanagement, Wissenschaftlich Schreiben und Publizieren, Teamkompetenz und Konfliktmanagement, Projektanträge und Forschungsfinanzierung sowie Selbstpräsentation und Kommunikationsstrategien), die im Laufe von 3 Semestern stattfinden. Zwischen den einzelnen Seminaren gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Einzelcoachings in Anspruch zu nehmen.

 Die Abteilung Gender Mainstreaming führt das erfolgreiche Programm „schrittweise – Curriculum für Nachwuchswissenschafterinnen“ im Jahr 2009/10 fort. Junge Frauen, die an der MUW wissenschaftlich tätig sind, haben die Möglichkeit ein Portfolio an Skills zu erwerben, die jenseits der fachlichen Qualifikation entscheidend für eine wissenschaftliche Karriere sind.

Gleichstellung-Frauenförderung-Geschlechterforschung
Mag.a Karoline Rumpfhuber
Medizinische Universität Wien
Spitalgasse 23
1090 Wien
t: +43/1/40160 11408
karoline.rumpfhuber@meduniwien.ac.at
 

Obskurantismus im Wissenschaftsministerium

Die Kritik an Wissenschaftsminister Hahn verstummt nicht. Er hält weiterhin seinen (neuen, geänderten) Entwurf zur Novelle des Universitätsgesetzes 2002 vor den Uni-MitarbeiterInnen geheim. (Link zum ursprünglichen Ministerentwurf – 6/2008).

Die “Presse” (KARL ETTINGER) berichtet

Das Ministerium könne ja jetzt die tatsächliche Version veröffentlichen – aber offensichtlich wolle man negative Presse während der laufenden ÖH-Wahl vermeiden. Der Ministerentwurf zur UG2002-Novelle wird Anfang Juni von Hahn dem Ministerrat vorgelegt: [....] spätestens aber am 9.Juni, heißt es im Büro Hahn. Bis dahin wird noch koalitionär sowie mit den Rektoren darüber gesprochen.

Es wird über den sogenannten Mittelbau mit Diskussionsverweigerung hinweggegangen, und wie es den Anschein hat, werden die Änderungswünsche zehntausender Uni-MitarbeiterInnen vom Minister ignoriert.
Was tun? – Siehe: Aufruf an die Universitäten.

EU-Arbeitszeitrichtlinie wird nicht geändert!

…Ende April sind die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem EU-Rat über eine Neuregelung der Arbeitszeiten in der Europäischen Union im (zweiten) Schlichtungsverfahren (endgültig) gescheitert.  Streitpunkte waren die Definition der Arbeitszeit und vor allem die Opt-out Regelung.
Im Gegensatz zum österreichischen Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz, das die Bereitschaftsdienste der Spitalsärztinnen und Spitalsärzte in vollem Umfang als Arbeitszeit wertet, beabsichtigten EU-Kommission und EU-Rat, die Bereitschaftsdienste in so genannte „aktive“ und „inaktive Phasen“ zu unterteilen, wobei Letztere nicht als Arbeitszeit gewertet werden sollten.
Die EU-Arbeitszeitrichtlinie 2003/88 wird nicht geändert; der Status quo bleibt aufrecht. Am Arbeitsplatz verbrachte Bereitschaftszeiten bleiben stets Arbeitszeit.

Auch die 65-Stunden/Woche Maximalarbeitszeit (siehe Link) kommt nicht ( – solange sich die Mehrheitsverhältnisse im EU-Parlament nicht ändern).

bitte hier weiterlesen

UG-Novelle muss „Mondscheinforschung“ endlich einstellen

Die Uni-Gesetzesnovelle muss Lehre und Forschung in der Dienstzeit verankern. Arbeitszeit-Höchstgrenzen der ÄrztInnen sind dringend einzuhalten, meint Unfallchirurg Harald Mayer.
Die Zustände an den Medizinischen Universitäten gehören aus Sicht der Bundeskurie Angestellter Ärzte dringend verbessert. „Viele der besten Ärzte verlassen die medizinischen Unis. Schuld sind die unerträglichen Arbeitsbedingungen. Was das auf Dauer für die Gesundheit in Österreich bedeutet, kann sich jeder ausmalen“, erklärte Bundeskurien-Obmann und Vize-Präsident der ÖÄK und Unfallchirurg Harald Mayer am Montag in einer Aussendung. Aus diesem Grund hat die Bundeskurie ihre Vorschläge zur geplanten Novellierung des Universitätsgesetzes Bundesminister Hahn letzte Woche vorgelegt.

Harald Mayer

Harald Mayer

 Dringendste Forderung: Im neuen Universitätsgesetz müsse sichergestellt sein, dass Lehre und Forschung in der Dienstzeit stattfinden. Dafür seien mindestens 40 Prozent der Arbeitszeit zu reservieren. Entsprechende Ressourcen und Räumlichkeiten seien zur Verfügung zu stellen. „Lehre und Forschung gehören zu den Dienstpflichten und dürfen kein Freizeitvergnügen sein“, forderte Mayer. Derzeit fallen jedoch in Wien 81 Prozent des Zeitaufwandes auf die Betreuung der Patienten, für die Forschung bleiben 11 Prozent, für die Lehre nur noch acht Prozent. Und das bei durchschnittlichen Arbeitszeiten von 70 Stunden, wobei viele Ärzte mehr als die erlaubte Höchstarbeitszeit von 72 Stunden in der Woche leisten.

bitte hier weiterlesen

Minister Hahn: “200 Medizin Studierende mehr sind leicht zu verkraften”

Minister Hahn

Minister Hahn

Niemand weiß, wie Hahn sich die Erhöhung der jährlichen MedizinstudentInnenzahlen ohne Besserung der Rahmenbedingungen vorstellt.

U.a. sprach Hahn noch im Budget-Unterausschuss zu Wissenschaft und Forschung (7.5.2009)  über den zu hohen Klinischen Mehraufwand, mit dem das Forschungsbudget die Krankenhausträger querfinanziere, und über die Frauenquote.

Abermals wurde die Frage einer vierten Medizinuniversität angesprochen. Dazu stellte der Bundesminister fest, laut aktueller Einschätzung, die auf drei umfangreichen Studien basiert, sei von einem durchschnittlichen Bedarf von zusätzlich 1.000 Ärzten im Jahr  auszugehen. Das bedeute, dass die derzeitigen 1.350 Ausbildungsplätze  für HumanmedizinerInnen und die 150 Ausbildungsplätze für ZahnmedizinerInnen ausreichend seien. Eine angedachte, moderate Anhebung  der Ausbildungsplätze für HumanmedizinerInnen um 200 Studierende könnten die bestehenden drei Medizinuniversitäten verkraften. Sollte sich die Notwendigkeit einer weiteren  Medizinuniversität ergeben, dann stehe Linz an erster Stelle.

Bitte hier weiterlesen zur Frauenquote und zum Klinischen Mehraufwand

Angestellte Ärztinnen und Ärzte aufgerieben zwischen Anforderungen der Universitäten und Spitalsbetreiber

Presseaussendung von der Tagung der Betriebsräte für das wissenschaftliche Personal der Medizinischen Universitäten Österreichs (11.5.2009):

Die Mangelfinanzierung des Gesundheitswesens führt dazu, dass Ärztinnen und Ärzte der Med-Unis fast ausschließlich zur PatientInnenenversorgung eingesetzt werden. Für die universitären Kernaufgaben in Forschung und Lehre bleibt zu wenig Zeit.

Die Ärztinnen und Ärzte werden zwischen den Anforderungen der Universitäten in Forschung und Lehre und den Anforderungen der Spitalsbetreiber aufgerieben.

Ärzte und Ärztinnen an den Uni-Kliniken arbeiten durchschnittlich 70 Stunden pro Woche.

Mit diesem Ausmaß an PatientInnenversorgung ist es nicht einmal möglich, das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz einzuhalten. Das beweisen eindrucksvoll die mehrfachen Strafanträge der Arbeitsinspektorate.

Die Betriebsräte fordern ausreichend Mittel für die unbedingt benötigte ärztliche Personalaufstockung an den Medizinischen Universitäten.

Die Betriebsratsvorsitzenden

Univ.Prof. Dr. Regina Gatternig, MU Graz
Univ.Prof. Dr. Thomas Szekeres, MU Wien
Univ.Prof. Dr. Martin Tiefenthaler, MU Innsbruck

Massive Probleme im AKH

Ärztliche Arbeitszeiten müssen eingehalten werden

Wien (OTS) – “Im Wiener AKH fehlen 150 Ärztinnen und Ärzte.”  Vorallem die Fächer Anästhesie, Kinderchirurgie und Neurochirurgie seien davon massiv betroffen. Darauf weist der Präsident der Ärztekammer für  Wien, Walter Dorner, im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zum Auftakt der Imagekampagne “Die Wiener Spitalsärzte sind immer für Sie da” hin [z.B.: Hörspot 1, Hörspot 2; je 15 Sek. Dauer]. Diesbezügliche Forderungen nach einer Aufstockung des ärztlichen Personals, auch seitens des Betriebsrats, seien bislang erfolglos geblieben. 
Dorner sieht in der Personalknappheit auch den Grund dafür, dass es speziell im Wiener AKH immer wieder zu überlangen Ärztearbeitszeiten komme. Hier sei der Bund gefordert, die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen, um “diese für eine Medizinweltstadt Wien absolut unwürdige Situation raschest zu beenden”.

Dorner verweist auf diesbezüglich erfolgreiche Bemühungen der anderen Wiener Spitäler hinsichtlich der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes. In diesem Sinne hätten auch die vielen Patientinnen und Patienten des AKH das Recht, von ausgeruhten Ärztinnen und Ärzten betreut zu werden, so Dorner abschließend. (hpp)

Bis zu 100 Stunden wöchentlich im Dienst

Eine Studie des Instituts für Empirische Sozialforschung (IFES) belegt recht eindrucksvoll die schlechten Arbeitsbedingungen für Spitalsärzte. “Wir laufen Gefahr, dass immer weniger Medizinabsolventen eine Karriere im Spital anstreben”, befürchtet Thomas Szekeres, Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien.

bitte hier weiterlesen

Der Uni-Kollektivvertrag wörtlich

Der Text des am 5. Mai 2009 von den Vertragspartnern  -  Dachverband der Universitäten und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst  -   unterzeichneten, und am 1. Okt. 2009 in Kraft tretenden Kollektivvertrags (in den Abbildungen zum Herunterladen anklickbar):

“Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten”
und “Zusatz-Kollektivvertrag für die Altersvorsorge”

 KV_Uni_2009KV_Uni_ZusatzKV_2009

 

 

 

 

 

 

Rezente Kommentare wurden bereits in den folgenden Links publiziert:

Uni-Kollektivvertrag von Vertragspartnern soeben unterschrieben

Heutige Presseaussendung der Universitäten-Konferenz, UNIKO, ehem. Rektorenkonferenz:

Nach mehr als sechsjährigen Verhandlungen wurde am Dienstag, 5.5.09, im Wiener Palais Strudlhof der neue Uni-KV von den Spitzenvertretern des Dachverbandes der Universitäten und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst feierlich unterzeichnet. Der scheidende Vorsitzende des Dachverbands, Ardelt, bedankte sich bei allen Beteiligten für das Zustandekommen des KV, der eine neue Grundlage für die Pesonalentwicklung an den Universitäten bringt [...]

Universitäts-Kollektivvertrag unterzeichnet.Ardelt Gloss und Gruppe-nach KV-Unterzeichnung

 

 

 

 

Link: Text der UNIKO-Presseaussendung
Link: Zur Fotogalerie von Niko Formanek
Link: KV-Effekt auf MitarbeiterInnen-Gehälter
Link: Gewerkschaftskommentar zum Uni-KV

TETANUS – GRATIS – IMPFAKTION

Es freut uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass der Betriebsrat für die Bediensteten der Medizinischen Universität Wien eine Gratisimpfaktion für Tetanus organisiert, zusammen mit dem Institut f. Spez. Prophylaxe u. Tropenmedizin; Institutsleitung: Prof. Dr. U. Wiedermann-Schmidt.

Folgende Möglichkeiten bestehen:

  1. Impfung für alle Ungeimpften (nie geimpft oder keine Impfdokumentation vorhanden)
  2. Auffrischungsimpfung (<60 Jahre: Intervall alle 10 Jahre; >60 Jahre: Intervall alle 5 Jahre)

Folgende Kombinationsimpfstoffe werden angeboten:

  1. Di – Tet – Keuchhusten
  2. Di – Tet – Keuchhusten – Polio (in Abhängigkeit von vorliegender Impfdokumentation)

Zu ANMELDUNG und IMPFTERMINEN bitte hier weiterlesen

ARBEITERKAMMER-WAHLEN

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch an der Medizinischen Universität Wien wurde für die Arbeiterkammerwahl ein eigener Wahlsprengel eingerichtet.
Hier können Sie abfragen, ob Sie wahlberechtigt sind:
https://www.akwahl2009.at/ows/servlet/9/content?id=2

Es gibt folgende Wahlzeiten:

Für die Bediensteten der MUW  mit Ausnahme der Standorte Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik und der Max F. Perutz Laboratories:

Zeit:Arbeiterkammer Wahlen 2009
6.5.2009         8.00-17.00 Uhr
14.5.2009       8.00-17.00 Uhr
15.5.2009       8.00-13.00 Uhr
Ort: Büro des Betriebsrates, 1090 Wien, Spitalgasse 23, BT 88, Ebene 2, Gang 500A,
Siehe LAGEPLAN: Hier klicken

Zeit:
12.5.2009        8.00-17.00 Uhr
Ort: Institut für Physiologie, 1090 Wien, Schwarzspanierstraße 17, 1. Stock, Raum M2


Für die Bediensteten des Standortes Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik:

Zeit:
12.5.2009         8.00-12.00 Uhr
Ort: Seminarraum der Zahnerhaltung, 1090 Wien, Währinger Straße 25a


Für die Bediensteten des Standortes der Max F. Perutz Laboratories:

Zeit:
7.5.2009         11.00-17.00 Uhr
11.5.2009         9.00-15.00 Uhr
Ort: Seminarraum Ebene 5, 1030 Wien, Dr. Bohrgasse 9

Zur WAHLBERECHTIGUNG bitte hier weiterlesen

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