AKIM reconsidered

   Am 8.2.2010 wurde das Allgemeine Krankenhaus-Informationsmanagement, AKIM, bei einer Infoveranstaltung von MUW und AKH im Hörsaal 1 vorgestellt.

   Früher hatte es eine für die MUW-Wissenschaft betrübliche, aber extrem ernsthaft betriebene und unnachgiebige, manchmal besorgniserregende Grenzziehung zwischen Routine-Datensystem und Wissenschaftlichem Netzwerk gegeben (Stichwort: Datenreinheit). Die wissenschaftliche Umsetzung der routinemäßig erlangten Daten war schwierig und zeitraubend. Arbeitserleichternde Fremd-Software musste eliminiert werden und auch  USB-Sticks konnten, ebenfalls wegen immanenter Gefahr des Virusbefalls, nicht verwendet werden. Es hatte einer massiven Intervention eines Klinikchefs bedurft, um im OP benötigte Wissenschaftsdaten einer anderen Klinik über die doch vorhandenen Netzwerkkabel zu transferieren.

   In einem Interview für die Betriebsratszeitung  sagte der AKH-Direktor, Prof. Krepler, Folgendes zu: “…wir geben die in der Vergangenheit künstlich kultivierte Grenze zwischen patientenorientierter und wissenschaftlicher EDV auf”, Link: Betriebsratszeitung “MIT-BESTIMMUNG” vom Dez. 2007, Jg. 1/Nr.2, Seite 3.

   Nun gibt es endlich einen allgemeinen Informations-Auftakt zum hausweiten Produktionseinsatz des AKIM-Viewers. Eckpfeiler seien:

Bitte hier weiterlesen!

Uni-Kollektivvertragsnovelle ab 1.1.2010

    Der Uni-Kollektivvertrag ist zwischen dem Dachverband der Universitäten und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) nachverhandelt und bereits novelliert worden. Den Text in der dzt. gültigen Fassung finden Sie zum Download hier oder durch Anklicken der Abbildung rechts: PDF, 406KB, 54 Seiten.

   Wichtige Änderungen umfassen neben der Valorisierung der Gehälter z.B. die folgenden Paragraphen: §§ 20, 29, 30, 32, 49, 61, 76, 77 und 81. Link zum Überblick über alle Änderungen gegenüber der Vorversion 2009: PDF, 690KB, 10 Seiten.

Private Ambulatorien und Zweiklassen-Medizin

   Ärzte wünschen sich zwar Gruppenpraxen, wollen aber nicht, dass auch Firmen Ambulatorien betreiben dürfen. Nun gibt es dazu ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, schreibt “Die Presse”.

   Da hat sich Gesundheitsminister Alois Stöger einen großen Brocken vorgenommen: Bis Ende März 2010 will der Minister eine Lösung für die Ärztegesellschaften erreichen. Rund um die Organisationsstruktur von Ordinationen und Ärztezentren tobt seit Jahren ein Streit. Erbitterter Widerstand kommt von der Ärztekammer. Am massivsten brach er auf, als im Oktober 2007 sogar mit einem Streik gegen die damals – überfallsartig – erdachten Gesundheitszentren vorgegangen wurde. 

Bitte hier weiterlesen!

Gesundheitssystem und Lebenserwartung

   Vor dem Verlust eines Sitzes der Demokraten an die Republikaner (Sen. Scott Brown, MA) im US-Senat schrieb Andrew Sullivan in “The Atlantic” über Gesundheitspolitik und Privatisierungs-Ideologie in den USA  und zeigt in der durch Anklicken vergrößerbaren Grafik eine Relation zwischen den öffentlichen/privaten Gesundheitskosten entwickelter Länder und der Lebenserwartung ihrer Bevölkerungen, mit einem Ausreißer USA: Kosten Hoch, aber Lebenserwartung niedriger als im Durchschnitt (Quelle OECD-Health Data 2009).

   “Assuming a huge Brown victory tonight, as I do, I’ve been trying to sort through the many layers of what it might really mean. The FNC/RNC machine will describe it as a crushing referendum on health insurance reform and Obama, period. [...]“

Betriebsvereinbarung zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz. Im Wortlaut

MUW-ARBEITSZEITVEREINBARUNG

gemäß § 3 Abs. 3 und 4, § 4 KA-AZG bezüglich der als Ärztinnen oder Zahnärztinnen im Klinischen Bereich
der Medizinischen Universität Wien verwendeten ArbeitnehmerInnen,

abgeschlossen zwischen

der Medizinischen Universität Wien als Arbeitgeber,
vertreten durch Rektor O.Univ. Prof. Dr. WolfgangSchütz

sowie

dem Betriebsrat für das wissenschafliche Personal der Medizinischen Universität Wien [§ 135 Abs. 3 UG 2002] im Einvernehmen mit den
VertreterInnen der im Klinischen Bereich der
Medizinischen Universität Wien tätigen Ärztlnnen und ZahnärztInnen
[§ 34 UG2002,  §3 Abs. 3 KA-AZG]

Lesen Sie nach Anklicken der beiden Links bitte weiter:

LINK zum Volltext der am 22.12.2009 unterzeichneten MUW-Betriebsvereinbarung (5,3MB; PDF; 9 Seiten)

LINK zum Kurzkommentar

Betriebsvereinbarung zum Elektronischen Dienstplanmanager (EDM)

Betriebsrat

Es wird sich beim Elektronischen Dienstplanmanager (EDM) der MUW Folgendes ändern:

  1. Klinische Überstunden (über die Journaldienste und reguläre Arbeitszeit hinaus) können ohne und bei Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz- (KA-AZG) Übertretungen eingetragen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, falls die Mehrarbeit nicht ohnehin im Vorhinein angeordnet war, die innerhalb von drei Arbeitstagen folgende Freigabe durch den/die  OrganisationseinheitsleiterIn (“OEL”). Diese(r) muss die klinische Mehrarbeitsleistung in jedem Fall begründen. Die EDM-Funktion wird erst in Kürze freigegeben werden.
  2. Auch Lehre ist Arbeitszeit und wird in den EDM eingegeben werden können. Diese EDM-Funktion ist derzeit ebenfalls noch nicht umgesetzt.
  3. Der Wissenschaftstag wurde eindeutig definiert. Er kann nur vor einem Wochenend-Dienst in Anspruch genommen werden.

KA-AZG-Überschreitungen sind gesetzlich nur bei außergewöhnlichen Fällen laut § 8 des KA-AZG erlaubt (CAVE! Europameisterschaften und ähnliche lang geplante Veranstaltungen so wie Personalnotstand wegen Urlaubs gehören nicht zu außergewöhnlichen Ereignissen und müssen bereits lange vor dem Ereignisfall vom Dienstplaner berücksichtigt werden). Ausgleichsruhezeit muss gewährt werden.

Nicht angeordnete, in den EDM eingetragene klinische Mehrarbeitszeit wird automatisch elektronisch an die/den OEL weitergesandt. Diese(r) bestätigt die Notwendigkeit der Mehrarbeit mit einer Begründung innerhalb der drei folgenden Arbeitstage.

Im 4. Quartal 2010 soll diese EDM-Methode auch vom Betriebsrat an den Erfahrungen der MUW-MitarbeiterInnen gemessen werden. Danach soll das weitere Schicksal des EDM beschlossen werden.

Jenseits der EDM-Vereinbarung: Da Forschung ebenfalls Teil der Arbeitspflicht ist, soll  das dafür gesetzlich und in der Qualifizierungsvereinbarung entsprechend  der jeweils vereinbarten Karriereschiene festgelegte Forschungszeitbudget innerhalb der Normal-Arbeitszeit auch für Forschung und nicht für den Routinebetrieb des Spitals genutzt werden können.

Die Mitglieder des Betriebsrats wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2010!

br-wp@meduniwien.ac.at

Hochschuldialog: Links zu den initialen Diskussionen aller Foren

Frohe Festtage wünscht Ihr Betriebsrat

AKH im Lichterglanz - und seine Basis

MUW-Arbeitszeit-Betriebsvereinbarung unterzeichnet

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Heute, am 22.12.09, ist die MUW-Arbeitszeitvereinbarung vom Betriebsrat einstimmig beschlossen worden und danach vom Betriebsrat, von den gewählten KA-AZG-Beauftragten und vom Rektorat unterzeichnet worden. Im Wesentlichen sind damit die Vorgaben der MUW-MitarbeiterInnen, wie sie in den Betriebsversammlungen beschlossen worden waren, in der Vereinbarung festgeschrieben. Das bedeutet, dass Journaldienste in der bisherigen Form auch nach dem 1.1.2010 geleistet werden können und keine ärztlichen Schichtdienstmodelle realisiert werden. Auch die Versorgung der PatientInnen im AKH kann damit weiterhin gewährleistet werden.

Das Dokument wird auf der Homepage http://www.meduniwien.ac.at/br-wp und im Weblog des MUW-Betriebsrats  publizert.

Diese Betriebsvereinbarung gilt bis zum 31.6.2013 (das Rektorat verknüpfte das Auslaufen mit der nächsten Minister-Leistungsvereinbarung) und nicht wie der Betriebsrat wollte bis mindestens 2016. Zu Beginn des Jahres 2013 muss neuerlich verhandelt werden. Alle anderen Bedingungen des Betriebsrats sind vom Rektorat akzeptiert worden.

Alles Gute für die kommenden Feiertage
und viel Erfolg für 2010
wünschen Ihnen alle Mitglieder des Betriebsrats

ÖQMed bietet Kommunikations-Workshops und Riskmanager-Ausbildung an

   ÖQMed, die Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin GmbH,  wurde von der Österreichischen Ärztekammer dem gesetzlichen Auftrag folgend gegründet. ÖQMed ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Österreichischen Ärztekammer.

 

 LINK zu Kommunikations-Workshops.   

MitarbeiterInnen in Gesundheitseinrichtungen müssen oft unter großem Druck in schwierigen und konflikthaften Situationen kommunizieren. ÖQMed veranstaltet daher ab Februar 2010 zwei Workshops in denen KrankenhausmitarbeiterInnen bzw. Führungspersonen ihr Kommunikationsverhalten reflektieren und anhand vieler Übungsbeispiele optimieren können. Auch die rechtliche Situation wird umfassend beleuchtet.

 

 

LINK zur Riskmanager-Ausbildung.   

Zielgruppe sind alle Führungskräfte im Krankenhaus sowie Angehörige aller Gesundheits- und Pflegeberufe. Der Lehrgang bietet den Teilnehmern fundiertes Wissen zur Thematik des Risikomanagements basierend auf allen geltenden Normen und rechtlichen Grundlagen. Die vermittelten Werkzeuge und Methoden sowie eine betreute Praxisarbeit ermöglichen die sofortige und nachhaltige Umsetzung der Lerninhalte in der eigenen Organisation. Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Absolvierung des Kurses und bestandener Prüfung eine Urkunde der Österreichischen Ärztekammer.  

Valorisierung der Gehaltsansätze des Uni-Kollektivvertrags per 1.1.2010

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) berichtet:

Die Verhandlungen über die Anhebung der Gehaltsansätze des (Universitäts-) Kollektivvertrages (§§ 48 und 49) wurden am 15. Dezember 2009 – analog zum Gehaltsabschluss des Bundes – beendet. Die Übereinkunft mit dem Dachverband der Universitäten hat ergeben, dass die Gehälter für eine Laufzeit vom 1. Jänner 2010 bis zum 31. Dezember 2010 um 0,9 % und danach um 4 Euro (Staffel) erhöht werden. Das bedeutet, dass der niedrigste Ansatz des KV eine Steigerung um 1,19 % hat und der höchste Ansatz des KV um 0,95 % erhöht wird.
LINK zum GÖD-Brief: Klick auf die Abbildung

Vergleich dreier Orthopädischer Abteilungen in Wien

Die Kurie der Angestellten ÄrztInnen, Wien, nimmt Stellung zu einem Rechnungshofbericht und weist auf grobe Fehler im (auch arbeitsrechtlichen und Medizin-Ökonomisierungs-) Verständnis der Berichterstatter hin:

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
in den letzten Wochen und Monaten wurde in Print-Medien und Presseaussendungen politischer Parteien unkritisch und polemisch aus dem unveröffentlichten Rechungshofbericht zum Vergleich dreier orthopädischer Abteilungen in Wien – Donauspital, Otto-Wagner-Spital (OWS) und Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern (BHS) – zitiert. Kurz zusammengefasst stellt der Rechungshof in einem insgesamt problematischen Vergleich von Spitälern mit unterschiedlichem Versorgungsauftrag zu den zentralen Punkten Ärztedienstzeit, Personalkosten, Ressourcenauslastung und Sonderklassehonorare fest, dass…

bitte hier klicken, um weiterzulesen

Gehaltserhöhung für 2010 ausverhandelt !

   Zwischen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und der Regierung  wurden heute Gehaltserhöhungen für den öffentlichen Dienst ab 1.1.2010 um 0,9%-1,2% akkordiert (kleinere Einkommen profitieren vom höheren Prozentsatz). Verhandlungspartner der GÖD waren diesmal Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll.

LINK: Gehaltstabellen 2010 der Uni-LehrerInnen (pdf, 2 Seiten, 128 KB)
LINK: GÖD-Plakat

CIRSmedical: Berichts- und Lernsystem der Österreichischen Ärztekammer

   In der letzten MUW-Betriebsversammlung am 3.12.09 wurde von Frau Dr. Thaler und Fr. Maga. Offenberger von der ÖQMed (einer 100%igen ÖÄK-Tochterges.) das CIRSmedical -”critical incident report system”, ein Fallberichts-und Lernsystem vorgestellt:

Ein Beitrag zur Fehlerkultur im Gesundheitswesen
Im Sinne nachhaltiger Qualitätspolitik in Österreich ist CIRS eine umfassende Lösung zur systematischen Analyse von Zwischenfällen – unkompliziert, universal zugänglich und mit Fokus auf den Vorfall im Speziellen – anstatt auf mögliche Sanktionen für den Einzelnen – und treibt somit Qualität im Gesundheitswesen weiter voran.
Auf der Seite http://www.CIRSmedical.at können Sie sich über die Abläufe und das Securitymanagement sowie die Regelwerke zur Anonymisierung und zur inhaltlichen Prüfung der eingehenden Berichte für die zuständigen MitarbeiterInnen der ÖQMed informieren.
Fälle, die im Rahmen der Strafgerichtsbarkeit abgehandelt werden, sind in diesem System unerlaubt und werden sofort gelöscht.

   Der Anonymisierungsschritt beginnt bereits zu Beginn des Berichtsprocedere, indem die Sender-IP-Adresse abgeschnitten wird und evtl. offene oder versteckte Hinweise auf die Provenienz der Meldung entfernt werden und somit für Identifizierungen, Nachforschungen,  direkte Antworten, und sonstige persönliche Reaktionen nicht mehr zur Verfügung stehen. In einem zweiten Schritt wird vom Serverbetreuer einer Uni in Zürich die Fachgruppe ermittelt, der der anonymisierte Bericht übermittelt wird. Diese Experten haben 2 Wochen Zeit, Lösungen oder Vorsichtsmaßnahmen vorzuschlagen. Danach wird der Bericht freigeschaltet. Hierzu  kann die Gesundheitscommunity Kommentare abgeben, die vor der Freigabe ebenfalls anonymisiert werden.

   In der Diskussion wurde u.a. nach Erfahrungen mit ausländischen Berichtssystemen gefragt. Hier scheinen vor allem (dem Vernehmen nach unbegründete) Vertrauensprobleme zwischen Berichterstattern und Server-/Systembetreuern einem großen Zuspruch im Wege zu stehen. Hierorts will Frau Dr. Esther THALER vertrauensbildend wirken:

Kontakte:
Tel:  +43 1 5125685 – 0,
Fax: +43 1 5125685 – 97  
Email: qualitaet@aerztekammer.at
Internet: http://www.oeqmed.at;
http://www.cirsmedical.at

“Geeignete gewerkschaftliche Maßnahmen”

6. Gehaltsrunde für 2010 ohne Ergebnis:

Auch die 6. Verhandlungsrunde zwischen der GÖD und der Bundesregierung wurde ergebnislos unterbrochen.

Nach wie vor bietet die Bundesregierung eine Erhöhung der Gehälter um nur 0,7 Prozent für öffentlich Bedienstete an.

Die Position der GÖD ist unverändert: Abgeltung der Inflation und nachhaltige Steigerung der Kaufkraft!

P.S.:
Der Vorstand der GÖD hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig die Verhandlungslinie des GÖD – Verhandlungsteams unterstützt. Gleichzeitig hat der Vorstand das Präsidium der GÖD ermächtigt, jederzeit nach Maßgabe des Verhandlungsverlaufes geeignete gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.

——————–
(Info: Ende dieser Woche soll wieder verhandelt werden.)

5. Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Bezüge für 2010 gescheitert

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) informiert in einem E-Mail-Rundschreiben:

Regierung mutet öffentlich Bediensteten Reallohnverlust zu!

Die Bundesregierung, vertreten durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, hat in der 5.Verhandlungsrunde ihr Angebot von 0,5 auf 0,7 % erhöht. Damit mutet der Dienstgeber den öffentlich Bediensteten einen Reallohnverlust zu. Das ist unannehmbar! Die Bundesregierung ist aufgefordert, endlich in ernsthafte Gespräche einzutreten.

Die Gewerkschaften der Öffentlichen Dienste verlangen die Abgeltung der Inflationsrate und eine nachhaltige Steigerung der Kaufkraft.

Die Gehaltsverhandlungen werden am Montag, 30. November 2009, um 12.00 Uhr, fortgesetzt. Davor berät die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – GÖD im Vorstand die weitere Vorgehensweise.

Mit kollegialen Grüssen
Neugebauer,
Dr. Gloss, Holzer, Dr. Freiler, Gubitzer, Mag. Korecky,
Dr. Schnedl, Gruber, Feiner

Einladung zur BETRIEBSVERSAMMLUNG

EINLADUNG

zur

BETRIEBSVERSAMMLUNG
des wissenschaftlichen Personals

am 03. Dezember 2009, um 14.00 Uhr

im HS 1, Hörsaalzentrum AKH

Währinger Gürtel 18-20

Tagesordnung

1.    Eröffnung der Betriebsversammlung
2.    Vorstellung des Fehlerreporting-Systems CIRS-Medical 
durch Fr. Mag. Offenberger (ÄK)
3.    Betriebsvereinbarung KA-AZG
4.    Allfälliges

Aufgrund des Arbeitsverfassungsgesetzes steht allen Bediensteten – sofern nicht schwerwiegende dienstliche Gründe entgegenstehen – das Recht zu, an einer Betriebsversammlung teilzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Thomas Szekeres
Vorsitzender des Betriebsrates

Homepage Betriebsrat: http://www.meduniwien.ac.at/br-wp/
E-Mail Betriebsrat: br-wp@meduniwien.ac.at
Weblogs:

http://www.muw-betriebsrat.at

http://ug02.wordpress.com

Vorläufiges Ergebnis der Wahlen zur Personalvertretung (bundesweiter Zentralausschuss wissenschaftl. Personal)

Ergebnis an der Medizinischen Universität Wien:
Liste 1: ULV 112 Stimmen (63,64%; gegüb. 2004 ein Verlust von 3,3%)
Liste 2: LKU  64 Stimmen (36,36%; gegüb. 2004 ein Gewinn von 3,3%)

Gesamtergebnis für die 21 öffentlichen Universitäten Österreichs:
Wahlberechtigte 5332
Abgegebene Stimmen 1629 (30,55%)
Ungültige Stimmen 34
Gültige Stimmen 1595

Liste 1: ULV 1249 Stimmen (78,31%), 6 Mandate
Liste 2: LKU 346  Stimmen (21,69%), 1 Mandat

Erfolg durch entschlossenenes Auftreten der MUW-MitarbeiterInnen

Werte Kolleginnen und Kollegen!

Betriebsrat

Wie Sie der Aussendung des Rektorats entnommen haben, wird sich die Personalsituation an den MUW-Kliniken künftig entspannen. Es werden die Stellen, welche benötigt werden um das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) einzuhalten, vom Ministerium finanziert.

Dieses doch überraschende Ergebnis wurde auch durch das entschlossene Auftreten der MitarbeiterInnen bei den letzten Betriebsversammlungen erreicht.

Da nunmehr alternative Dienstzeitmodelle nicht mehr nötig sind, sollte es möglich sein, mit dem Rektorat noch heuer eine Betriebsvereinbarung zum KA-AZG abzuschließen. Wir werden weiter berichten.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Szekeres, Ingwald Strasser, Wolfgang Baumgartner, Anita Holzinger für den Betriebsrat des wissenschaftlichen MUW-Personals

Gehaltsverhandlung für 2010, 4.Runde gescheitert

Das von den Vertretern der Bundesregierung, Bundesministerin Heinisch-Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, in der 4. Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Gehälter für 2010 unterbreitete Angebot in der Höhe von 0,5% ist für die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst-GÖD unannehmbar.
Dieses „Angebot“ bedeutet nicht nur einen realen Einkommensverlust, sondern brüskiert auch die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst.
Für die GÖD ist es unabdingbar, dass die Abgeltung der Inflation außer Streit gestellt und eine Vereinbarung über eine nachhaltige Kaufkraftsteigerung, wie von Wirtschaftsforschern eingemahnt, getroffen wird.
Die GÖD fordert daher Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Dipl.-Ing. Josef Pröll auf, ab sofort die Führung der Verhandlungen selbst zu übernehmen bzw. die bisher agierenden Vertreter der Bundesregierung mit einem ausreichenden Verhandlungsmandat auszustatten.

Mit kollegialen Grüssen
Neugebauer, Dr. Gloss, Holzer, Dr. Freiler, Gubitzer, Mag. Korecky,
Dr. Schnedl, Gruber, Feiner

MUW-Leistungsvereinbarung mit Ministerium sichert Finanzierung neuer Ärztestellen

Damit werden weitere Arbeitszeitgesetz-Überschreitungen vermieden und  der  AKH-Patientenbetrieb bleibt voll erhalten. Damit sollte auch dem Abschluss einer Arbeitszeitvereinbarung mit dem Betriebsrat über  Journaldienstleistungen ab dem  1.1.2010 nichts mehr im Wege stehen.
Auch eine Stärkung des Forschungsbetriebs an der Medizinischen Universität Wien ist in der mit dem Wissenschaftsministerium abgeschlossenen Leistungsvereinbarung vorgesehen, berichtet das Rektorat in seiner OTS-Presseaussendung:

MUW-Leistungsvereinbarung für 2010 bis 2012 mit Ministerium abgeschlossen

Wien (OTS) – Die erfolgreich abgeschlossenen Leistungsvereinbarungen mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sehen die Etablierung eines Krebsbehandlungszentrums, den Aufbau einer zentralen Biobank und die Aufstockung der PhD-Doktoranden im klinischen Bereich vor.

Mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BM:WF) hat die Medizinische Universität Wien (MUW) letzten Donnerstag eine Leistungsvereinbarung für die Jahre 2010 bis 2012 abgeschlossen, die der Weiterentwicklung der Medizin und des medizinisch-wissenschaftlichen Nachwuchses in Österreich in hohem Maße dienlich sein sollte. Das Mehrbudget im Vergleich zur letzten Leistungsvereinbarung für die Jahre 2007 bis 2009 sollte es der MUW erlauben

  • ein internationalen Maßstäben gerecht werdendes Krebsbehandlungszentrum (“Comprehensive Cancer Center”) in Verbindung mit einem neuen Krebsforschungsgebäude zu errichten
  • eine zentrale Biobank im Sinne einer Archivierung von biologischem Material für Forschungszwecke aufzubauen
  • die Zahl der PhD-Doktoranden im klinischen Bereich deutlich zu erhöhen.

Mit allen Vorhaben ist eine Stärkung der Forschungsschwerpunkte an der MUW im Sinne der Profilbildung zu erwarten. Rektor Wolfgang Schütz: “Es wird aber auch möglich sein, die Zahl der Ärztestellen an jenen Kliniken zu erhöhen, an denen aufgrund der kontinuierlich stark steigenden Anforderungen in Lehre und Forschung und aufgrund der bisherigen Budgetknappheit der MUW in der Vergangenheit Probleme mit der Einhaltung des Krankenanstalten-Ärztearbeitszeitgesetzes aufgetreten sind.” Zu letztem Punkt sei deshalb vorgesehen, so Schütz weiter, dass MUW und BM:WF gemeinsam einen neuen Anlauf starten, gegenüber der Stadt Wien als Krankenanstaltenträger eine dem Universitätsbetrieb angemessene Leistungs  und Kapazitätsplanung am AKH zu erreichen.

Dienstrad defekt! Journaldienste trotzdem möglich?

    Wie berichtet, benötigen wir eine Betriebsvereinbarung um auch im Jahr 2010 Journaldienste, wie gewohnt, leisten zu dürfen.

   Ohne Betriebsvereinbarung beträgt die maximal erlaubte Arbeitszeit pro Tag 13 Stunden, was ein Funktionieren des AKH im Jahr 2010 unmöglich machen würde. Bisher wollte der Rektor die Verlängerung der Ende dieses Jahres auslaufenden Betriebsvereinbarung nicht unterschreiben. Bei fehlender Aufstockung des Personalstands und fehlender Reduktion der ärztlichen Leistungen würde es zu weiteren Arbeitszeitgesetzüberschreitungen und Anzeigen des Arbeitsinspektorats kommen. Bisher hatte der Wissenschaftsminister aber keiner Finanzierung einer Personalaufstockung zugestimmt.  

   Mit gemischten Gefühlen und Spannung wird deshalb in Kürze der Bericht über die Leistungsvereinbarung des Rektors mit dem Wissenschaftsminister erwartet, wonach sich die Möglichkeit oder Unmöglichkeit weiter Journaldienste wie bisher zu leisten und die weitere Vorgehensweise des Betriebsrats richten werden.

Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zur 3.Gehaltsverhandlungsrunde für 2010

Bundesregierung will nicht einmal Inflation abgelten!
Die Bundesregierung, vertreten durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, ist nicht einmal bereit, den öffentlich Bediensteten die Inflation im Rahmen des Gehaltsabkommens für 2010 abzugelten. Daher ist auch die 3. Verhandlungsrunde am 19. November 2009 ergebnislos unterbrochen worden. [...]
Nicht einmal die Inflationsrate abgelten zu wollen, stellt eine Brüskierung der Arbeit von öffentlich Bediensteten dar. Die Verhandlungen werden am Dienstag, 24. November 2009, um 12.00 Uhr fortgesetzt.

LINK zur Information der Gewerkschaft

Vorsicht, Umfrage mit Haken! Wahlmöglichkeit bei Abgeltung der FZA-Ansprüche

Betriebsrat

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie schon letztes Jahr empfehlen wir auch heuer wieder im Zusammenhang mit der Aussendung  des Rektorates betreffend die Wahlmöglichkeit für die Abgeltung der FZA-Ansprüche, das Formular in der vorliegenden Form nicht zu unterschreiben, sondern die nachfolgenden Passagen ersatzlos zu streichen !

“Ich nehme zur Kenntnis, dass bei Beendigung meines befristeten Arbeitsverhältnisses weder

o  durch Bestellungsablauf noch
o  durch vorzeitigen Austritt

eine Auszahlung von noch nicht verbrauchtem Freizeitausgleich aus Journaldiensten erfolgt und, dass der Verbrauch von Freizeitausgleich vor Erholungsurlaub zu erfolgen hat.
Ich erkläre, vorhandenen Freizeitausgleich aus Journaldiensten in Abstimmung mit der Klinikleitung so rechtzeitig zu verbrauchen, dass bei Beendigung meines befristeten Arbeitsverhältnisses keine Resttage Freizeitausgleich verbleiben.”

Für etwaige Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Für den BR für das wissenschaftliche Personal

Thomas Szekeres, Ingwald Strasser, Wolfgang Baumgartner, Anita Holzinger

br-wp@meduniwien.ac.at

Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu Gehaltsverhandlungen für 2010

Zwei Runden in GÖD-Gehaltsverhandlungen mit Frau Ministerin Heinisch-Hosek und Staatssekretär Lopatka haben bisher keine Ergebnisse gebracht. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 19. November 2009 geplant.

Zum Vergrößern des GÖD-Plakats auf die Abbildung klicken (pdf, 140KB).

Nächste Seite »


Das MUWeblog

wird als Info-Blog vom Betriebsrat der Medizinischen Universität Wien für alle MitarbeiterInnen des wissenschaftlichen Personals betrieben.

Email-Newsletter

Ich möchte Einträge dieses Blogs per Email abonnieren.

Anti-Mobbing Netzwerk

Anti Mobbing Netzwerk

ERSTE Bank AKTION:

ERSTE Bank Finanzpartner

ERSTE Bank Aktion zeitlich limitiert für MUW-MitarbeiterInnen

Blog Statistik

  • 27,938 Aufrufe

Artikelansicht per Datum

Februar 2010
M D M D F S S
« Jan    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728